TV im Großformat: LCD-Fernseher mit 37 Zoll ab 500 Euro

Dank fallender LCD-Preise gibt es 37-Zoll-Fernseher bereits ab 500 Euro. Allerdings müssen Käufer einiges beachten, damit das Bild auch noch bei der HD-Wiedergabe überzeugt. Neben der richtigen Displayauflösung ist beispielsweise ein HDMI-Eingang wichtig. Der Preisradar klärt, worauf es beim Kauf sonst noch ankommt.

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Der Elektronik-Discounter Saturn bietet derzeit den 26-Zoll-Fernseher LE-25A456C2D von Samsung für 699 Euro an. Wer allerdings einen Internetpreisvergleich bemüht, kann sogar ein 37-Zoll-Gerät von demselben Hersteller bereits für einen Preis von 535 Euro ergattern. Allerdings ist auch das noch nicht das Ende der Fahnenstange: Der Orion TV 37RN1 kommt ebenfalls mit einer 37-Zoll-Bilddiagonale und kostet sogar nur glatte 500 Euro. Der Preisradar stellt drei LCD-Flachbildfernseher mit einer Bilddiagonalen von 37 Zoll vor, und erklärt, worauf ein Käufer unbedingt achten sollte.

Technische Details

Ein für die Bildqualität ausschlaggebender Faktor ist die Auflösung des Fernsehgerätes. Je mehr Pixel das LC-Display aufweist, desto genauer ist die Bilddarstellung und desto mehr Details kann das Gerät wiedergeben. Die 16:9-Displays der drei aufgeführten Modelle lösen 1366 mal 768 Pixel auf. Das reicht aus, um die HD-Auflösung 720p ohne Qualitätsverlust darzustellen. Das Fernsehsignal, das die Sendeanstalten in der Regel im PAL-Format mit 720 mal 576 Pixeln ausstrahlen, skaliert das Fernsehgerät auf seine interne Auflösung hoch. Durch die Skalierung steigt die Qualität allerdings nicht.

Neben der Auflösung sind ein guter Kontrast sowie hohe Helligkeitswerte wichtig. Die Bildhelligkeit der Fernseher von Hannspree und Orion liegt bei 500 Candela pro Quadratmeter, die des Samsung-Gerätes bei 550 Candela pro Quadratmeter. Dabei handelt es sich um sehr ordentliche Helligkeitswerte. Zum Vergleich: Eine Fernsehröhre erreicht eine maximale Helligkeit von etwa 300 Candela pro Quadratmeter.


Der Samsung-Fernseher dunkelt in dunklen Bildbereichen die Hintergrundbeleuchtung des LC-Displays ab. Dadurch erreicht er einen Kontrast von 8000:1.

Der Kontrast beschreibt das Verhältnis der hellsten zur dunkelsten darstellbaren Farbe. Bei den Geräten von Hannspree und Orion beträgt er gute 1200:1. Samsung erreicht durch einen Trick sogar einen Kontrast von 8000:1. Der Hersteller dunkelt in schwarzen Bildbereichen die Hintergrundbeleuchtung des LC-Displays ab, wodurch er einen wesentlich tieferer Schwarzwert darstellen kann.

Neben einem guten statischen Bild müssen die Fernseher auch schnelle Bewegungen sauber und ohne Nachziehen darstellen können. Deshalb versuchen die Hersteller, die Reaktionszeit ihrer Display so weit wie möglich zu reduzieren. Die Fernseher von Hannspree und Orion reagieren mit einer Verzögerung von 8 Millisekunden. Sie sind also theoretisch in der Lage, sogar ein Bildsignal mit 125 Bildern pro Sekunde ohne Verzögerung anzuzeigen. Samsung macht leider auch auf Nachfrage keine Angabe zur Reaktionszeit.

Ein Problem von LC-Displays ist ihr Blickwinkel. Ab einem bestimmten Betrachtungswinkel kippen die Farben des Bildes. Gerade wenn sich mehrere Leute vor dem Fernseher versammeln, um beispielsweise Fußball zu sehen, fällt das unter Umständen sehr störend auf. Den kleinsten maximalen Blickwinkel weist das Hannspree-Modell auf. Es stellt das Bild bis zu einem Winkel von 170 Grad korrekt dar. Der maximal mögliche Betrachtungswinkel beträgt 180 Grad. Bei einem größeren Winkel würde man von hinten auf den Fernseher schauen. Auf jeder Seite des Displays fehlen dem Hennspree-TV also gerade einmal 5 Grad. Das Orion-Gerät kommt mit einem maximalen Blickwinkel von 176, der Samsung-Fernseher sogar mit einem von 178 Grad.

Doch das schönste Display bringt nichts, wenn der Fernseher das TV-Signal nicht richtig wiedergeben kann. Deshalb sind die Modelle von Hannspree und Orion mit einem Empfänger für die europäischen Fernsehformate PAL und SECAM ausgestattet. Das Samsung-Gerät beherrscht außerdem die Darstellung des amerikanischen NTSC-Formats. Zusätzlich hat Samsung einen DVB-T-Receiver in seinen Fernseher eingebaut. Wer also keinen Kabel- oder Satellitenanschluss hat, kann über Antenne und ohne zusätzlichen Receiver digitales Fernsehen empfangen.

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