Günstig zu eigenen Profi-Fotos: digitale Spiegelreflexkameras ab 390 Euro

Wer genug von unscharfen, überbelichteten und verwackelten Urlaubsfotos hat, sollte über den Kauf einer digitale Spiegelreflexkamera nachdenken. Der Preisradar stellt drei Geräte vor, die für etwa die Hälfte des vom Hersteller empfohlenen Preises erhältlich sind.

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Wenn es in den Urlaub geht, gibt es kaum jemanden, der seinen Fotoapparat freiwillig zu Hause lässt. Schließlich sollen die tollen Urlaubsmomente auch nach der freien Zeit noch für schöne Erinnerungen sorgen. Am besten funktioniert das mit einer digitalen Kamera. Mit wenigen Klicks entsteht beispielsweise ein Bildschirmschoner für die Arbeit aus den digitalen Aufnahmen.

Leider halten billige Digitalkameras häufig nicht das, was ihre Verpackung verspricht. So kommt es nach dem Urlaub oft zur Ernüchterung: Beim Ansehen der geschossenen Fotos stellen sich viele von ihnen als verwackelt, überbelichtet oder unscharf heraus. Wer das schon einmal selbst erlebt hat, weiß, wie ärgerlich es ist.

Allerdings muss das nicht sein. Wer nur etwas mehr Geld investiert, bekommt bereits eine digitale Spiegelreflexkamera. Diese Profi-Kameras enthalten nicht nur bessere Bildsensoren, vor allem ihre ausgefeilte Optik sorgt für erstklassige Aufnahmen. Der Preisradar stellt drei Kameras ohne Objektiv ab 390 Euro vor. Passende Einsteiger-Objektive gibt es im Internet bereits ab 100 Euro, Komplettsets sind ab etwa 480 Euro erhältlich.

Technische Details

Bei der Digitalfotografie kommt statt eines Films ein Bildsensor zum Einsatz. Der Sensor beinhaltet eine Matrix aus lichtempfindlichen Bauelementen. Jedes dieser Elemente stellt einen Pixel dar. Folglich bedeutet eine höhere Anzahl an lichtempfindlichen Elementen auf dem Chip auch eine höhere Auflösung der Fotos. Nikon und Sony verwenden für ihre DSLR-Fotoapparate CCD-Sensoren. Der Sensor der Nikon-Kamera löst physikalisch 10,75 Megapixel auf. Der Sony-CCD schafft eine physikalische Auflösung von 10,8 Megapixeln. Die effektive maximale Fotoauflösung beträgt bei beiden Kameras 10,2 Megapixel. Sie erzeugen also Fotos mit maximal 3872 mal 2592 Pixeln.

Olympus nutzt einen anderen Sensor namens Live-MOS. Er soll bei geringerem Energieverbrauch die gleiche Bildqualität wie ein CCD-Sensor liefern. Durch diese Technik ist es Olympus möglich, den Sensor dauerhaft zu betreiben und statt des Suchers auch das eingebaute LC-Display für die Fotovorschau zu nutzen. Der Live-MOS-Sensor der Olympus-Kamera löst physikalisch 10,9 Megapixel auf. Die maximale Foto-Auflösung der Olympus-dSLR beträgt 3648 mal 2736 Pixel, also 10,1 Megapixel.


Olympus verbaut einen Live-MOS-Sensor zur Bilderfassung. Er arbeitet energieeffizient und ermöglicht dadurch eine Live-Vorschau auf dem LC-Display der Kamera.

Allerdings entscheiden nicht nur Auflösung und Bildsensor über die Qualität der Fotos, auch das Objektiv trägt einen entscheidenden Teil bei. Es ist dafür verantwortlich, möglichst viel Licht in einem möglichst senkrechten Winkel auf den Sensor zu leiten. Die schlechte Bildqualität von Kompaktkameras resultiert in den meisten Fällen aus einem minderwertigen Objektiv.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Günstig zu eigenen Profi-Fotos: digitale Spiegelreflexkameras ab 390 Euro

  • Am 18. Februar 2009 um 17:30 von kleinstück

    spiegelreflexkameras
    ich habe schon eine Digitalkamera "canon A710 IS".Ich möchte mir aber eine Spiegelrk.kaufen damit ich schönere Aufnahmen herstellen kann.Da hat mir Ihr Artikel schon etwas weiter geholfen.Welche Kamera und Opjektive können sie mir empfehlen? Vielen Dank mit freundlichen Grüßen D.Kleinstück

  • Am 20. Februar 2009 um 18:41 von Stefan Möllenhoff

    Re: spiegelreflexkameras
    Guten Abend,

    Wir haben an dieser Stelle eine Übersicht aktueller digitaler Spiegelreflexkameras, die mit Kit-Objektiv weniger als 400 Euro kosten.

    Beste Grüße und ein schönes Wochenende,
    Stefan Möllenhoff, CNET.de

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