Futter für den HD-Fernseher: Blu-ray-Player ab 270 Euro

Elektronik-Fachmärkte wie Saturn oder Media Markt werben oft mit den hohen Auflösungen ihrer Fernseher. Allerdings nützt eine HD-Auflösung bisher wenig, da nur einige Pay-TV-Sender Fernsehen in HD ausstrahlen. Wer sich aber einen Blu-ray-Player kauft, kann Full-HD-Auflösung doch voll auskosten. Der Preisradar stellt drei Geräte ab 265 Euro vor.

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Laut dem Hightech-Verband Bitkom wird es bis Ende 2008 rund 6,4 Millionen deutsche Haushalte mit HD-Fernsehern geben. Allerdings nutzen nur rund 1,4 Millionen HDTV-Besitzer die hohe Auflösung ihrer Geräte. Die restlichen 5 Millionen sind sogenannte passive HD-Haushalte. Sie haben Geld in einen teures HD-Wiedergabegerät investiert, ohne dessen höhere Auflösung zu nutzen.

Eine Ursache für die unterforderten HD-Fernseher ist das unzureichende Fernsehangebot in HD-Auflösung. Lediglich einige Pay-TV-Sender strahlen High-Definition-Inhalte aus. Ein weiterer Grund sind die hohen Preise der meisten Abspielgeräte für Blu-ray-Scheiben. Aber die Player müssen kein Vermögen kosten. Oft sind sie in der Praxis sogar schon für weniger als die Hälfte der Hersteller-Preisempfehlung erhältlich. Der Preisradar stellt drei Blu-ray-Player ab 270 Euro vor, die dafür sorgen, dass sich die Investition in einen HD-Fernseher auch wirklich auszahlt.

Technische Details

Neben gepressten Blu-ray-Scheiben BD-ROM spielen die drei unten aufgeführten Player auch selbstgebrannte BR-Rs und wiederbeschreibbare BD-REs ab. Wer also einen HD-Camcorder besitzt und selbst HD-Homevideos auf Blu-rays brennt, kann sie mit den drei Geräten wiedergeben. Die Geräte von Samsung und Sharp unterstützen darüber hinaus BD-Java-Medien. Dabei handelt es sich um Blu-ray-Scheiben mit interaktiven Inhalten.


Samsungs Blu-ray-Player BD-P1400 beherrscht das Wiedergeben von BD-Java-Medien. Dabei handelt es sich um Blu-ray-Discs mit Java-Anwendungen wie Spielen oder interaktiven DVD-Menüs.

Da für die Abtastung von Blu-ray-Discs ein blauer Laser erforderlich ist, verbauen die Hersteller zwei Laser in ihren Geräten. Durch den zusätzlichen roten Laser sind die Player auch in der Lage, DVDs und CDs zu verarbeiten. DVD-ROMs, DVD-Rs und DVD-RWs sowie CD-ROMs, CD-Rs und CD-RWs lesen alle drei Modelle. Das Samsung-Gerät kennt außerdem DVD-RAM-Medien. Die Player von Sharp und Sony kommen mit DVD+R- und DVD+RW-Scheiben klar.

Der Player muss aber nicht nur die Medien lesen können, sondern auch in der Lage sein, die darauf gespeicherten Dateiformate zu interpretieren. Mit gekauften Blu-ray-Filmen kommen selbstverständlich alle drei Geräte problemlos klar. Zudem spielen sie auch selbst gebrannte Filme im MPEG-4-Videoformat H.264 ab. MPEG2-codierte Videos unterstützen ebenfalls alle Geräte. Die Player von Samsung und Sony beherrschen außerdem das Anzeigen von JPEG-Dateien sowie das Abspielen von MP3-Musik. Samsungs und Sharps Blu-ray-Laufwerke sind auch zu Microsofts VC-1-Videoformat kompatibel.


Sonys Blu-ray-Player gibt Medien mit MP3- und JPEG-Dateien wieder. Dafür fehlt ihm die Unterstützung für Microsofts VC-1-Videoformat.

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