Der Eee PC kriegt Konkurrenz: Das können die Alternativen

Am 12. Mai bringt Asus den Nachfolger seines erfolgreichen Mini-Notebooks Eee PC 701 auf den Markt. Auch andere Hersteller haben den Trend erkannt und stehen mit Geräten in den Startlöchern. CNET.de hat die mobilen Computer miteinander verglichen und deckt Schwächen und Stärken auf.

Im Juni 2007 hat der Computerhersteller Asus auf der Computex mit dem Eee PC eine völlig neue Sparte von Computern vorgestellt: ein kleines Notebook mit den nötigsten Komponenten und Linux-Betriebssytem zu einem extrem günstigen Preis. Bei der Vorstellung kündigte Asus für den Eee PC 701 einen Preis von 199 Dollar an. Bis zum Verkaufsstart hat Asus diesen Preis zwar noch auf 299 Euro angehoben, trotzdem löste der kleine Billig-Computer einen Hype aus. Bereits im ersten Quartal nach dem Verkaufsstart gingen über 350.000 Exemplare über die Ladentheken.

Am 12. Mai soll nun der zweite Eee PC auf den Markt kommen und an den Erfolg des ersten anknüpfen. Der Eee PC 900 hat ein größeres Display, mehr RAM und mehr Speicherplatz an Bord. Dafür soll er mit 399 Euro auch einen Hunderter mehr kosten als der Eee PC 701. Aber nicht nur Asus hat das Potential der günstigen Mini-Notebooks erkannt. Diverse andere Hersteller wollen auf den Zug aufspringen und mit eigenen Geräten dem Eee seine Vormachtstellung streitig machen.


Der Eee PC 900 kommt mit größerem Display und mehr Arbeitsspeicher. Auch das Solid-State-Laufwerk ist nun mehr als dreimal so groß.

So plant das deutsche Unternehmen Fukato das Mini-Notebook Datacask Jupiter 0817a. Das Gerät bietet ein 8-Zoll-Display und soll mit einem Preis von 279 Euro sogar noch günstiger sein als der Eee PC 701. Auch der Hersteller One will ein Eee-ähnliches Modell ins Programm nehmen. Das A120 ist fast exakt ausgestattet wie der erste Eee PC und soll 279 Euro kosten. Beim Betriebssystem setzt One auf Windows XP statt Linux. Ein weiterer zukünftiger Konkurrent des Asus-Minis ist der JiSUS vom holländischen Hersteller Van Der Led. Er kommt mit Ubuntu-Linux und 8,9-Zoll-Display. Van Der Led nennt sogar schon ein Datum für den Verkaufsstart: Am 25. Mai soll der JiSUS für 299 Dollar in die Läden kommen.

Wer also jetzt ein günstiges Mini-Notebook kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Grund genug, den Eee und seine Konkurrenz genauer unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, in welches der Geräte das Geld am besten investiert ist.

Formfaktor und Gewicht

Mit seinem Gewicht von 890 Gramm hat der Eee PC 701 einen echten Maßstab gesetzt. Keiner der Konkurrenten, ja nicht einmal der eigene große Bruder ist so leicht. Das A120 von One bringt mit 950 Gramm immerhin nur 70 Gramm mehr auf die Waage. Asus zweiter Mini, der Eee PC 900, wiegt mit 990 Gramm gerade noch weniger als ein Kilogramm. Fukato hat diese Hürde gerissen: Der Datacask Jupiter 0817a wiegt 1100 Gramm, also so viel wie eine 1-Liter-Colaflasche. Van Der Led macht zum das Gewicht seines JiSUS noch keine Angabe, obwohl der Rechner noch diesen Monat auf den Markt kommen soll.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Der Eee PC kriegt Konkurrenz: Das können die Alternativen

  • Am 15. Mai 2008 um 11:01 von Werner

    Nachteil der EEE-PC 900
    Der Nachteil der neuen 900er-Reihe ist das Fehlen des PCI-Expresskarten-Slots und das Fehlen des internen Modems. DSL und WLAN sind bei weitem nicht so weit verbreitet, wie es in den Medien dargestellt wird. Also muß man zwangsläufig noch ein USB-Modem dazukaufen. Auch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des PCI-Expresskarten-Slots schränken den Nutzwert des 900er weiter ein.
    Die Gimmicks wie Multitouchpanel dagegen bringen nicht so viel.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *