Festplatten-DVD-Rekorder ab 200 Euro: So verpassen Sie kein Tor

Obwohl sie bereits 1979 eingeführt wurde, gehört die VHS-Videokassette immer noch zur Standardausstattung der meisten Wohnzimmer. Zu Unrecht, da es heute bessere Geräte zur Filmaufzeichnung gibt. Festplatten-DVD-Rekorder speichern bis zu 455 Stunden, digital und ohne Pause. Der Preisradar stellt drei Rekorder ab 200 Euro vor.

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Wer ein echter Fußball-Fan ist, will natürlich keine Spiel der Deutschen Mannschaft bei der EM 2008 verpassen. Deutschland spielt in Gruppe B und muss dort gegen Polen, Kroatien und Österreich antreten. Allerdings finden zwei dieser drei Spiele an Arbeitstagen statt. Gegen Kroatien spielen die Deutschen sogar schon um sechs Uhr abends. Viele Fans sind zu dieser Zeit noch in der Arbeit.

Auch diese Ballsportfreunde müssen das Spiel im Wörthersee-Stadion nicht verpassen. Schließlich gibt es Videorekorder. Allerdings sind VHS-Rekorder alles andere als zuverlässig. Außerdem ist die Qualität der auf Band aufgenommenen Videos nicht gerade hochwertig. Bessere Ergebnisse erzielen Festplatten-DVD-Rekorder. Sie speichern Filme digital auf Massenspeicher oder DVD. Ein weiterer Vorteil dieser Aufzeichnungsgeräte besteht darin, dass das lästige Spulen des Bandes entfällt. Die Rekorder unterteilen die Aufnahmen auf Wunsch automatisch. Wer die erste Halbzeit bereits gesehen hat, kann direkt zur zweiten springen.

Wem es nicht genügt, das Spiel auf dem Fernseher zu verfolgen, der kann das Geschehen im Stadion mit der eigenen Videokamera festhalten. Auch in diesem Fall sind die Festplatten-DVD-Rekorder sehr nützlich. Mit Hilfe ihres integrierten Camcorder-Anschlusses erzeugen sie automatisch eine DVD aus den Aufnahmen. Der Preisradar stellt drei Festplatten-DVD-Rekorder ab 200 Euro vor.

Aufnehmen und Wiedergeben

Das Samsung-Modell DVD-HR755 hat die größte Festplatte der drei Geräte. Auf sein 250-GByte-Laufwerk passen laut Hersteller bis zu 390 Stunden Videomaterial. Sony gibt sogar eine maximale Aufnahmedauer von 455 Stunden an, obwohl sein Gerät RDR-HX650 nur über eine 160 GByte große Platte verfügt. Die hohe Aufnahmedauer erreicht der Hersteller durch starke Videokompression. Dadurch verschlechtert sich das Bild. Bei voller Videoqualität speichert der Rekorder nur 23 Stunden. Auf die 160-GByte-Festplatte des Philips-Rekorders DVDR3570H/31 passen bis zu 180 Stunden.


Sonys Festplatten-DVD-Rekorder verfügt über eine 160-GByte-Festplatte. Dank effektiver Videokompression speichert das Gerät bis zu 455 Stunden Videomaterial auf den Datenträger.

Bei der maximalen Aufnahmedauer kommt es also nicht nur auf die Größe der Festplatte an. Vielmehr ist die Kompression entscheidend. Damit das Videomaterial aber nicht zwangsläufig von schlechter Qualität ist, kann der Nutzer bei allen drei Modellen zwischen verschiedenen Kompressionsstufen wählen. Hier gilt: Je besser die Aufnahmequalität, desto weniger passt auf die Festplatte.

Da der Speicherplatz begrenzt ist, haben alle drei Geräte zusätzlich einen DVD-Rekorder an Bord. Dank ihm ist sowohl ein direktes Brennen auf DVD als auch das Archivieren von Festplatte auf Disc möglich. Allerdings unterstützt nicht jeder Rekorder alle DVD-Medien. Philips‘ Modell beschreibt DVD+Rs und DVD-Rs. Außerdem beherrscht er wiederbeschreibbare DVD+RW– und DVD-RW-Scheiben. Auch die doppellagigen Scheiben DVD+R-DL mit einer Kapazität von 8,4 GByte befüllt er mit Daten. Der Samsung-Rekoder kommt zusätzlich mit DVD-R-DL-Discs und DVD-RAM-Medien zurecht. Dafür kann er keine DVD-RWs beschreiben. Das Sony-Modell kann keine DVD-RAMs brennen, dafür beherrscht es alle anderen Formate.

Natürlich nehmen die Rekorder nicht nur DVDs auf. Auch das Abspielen der optischen Speichermedien gehört zu ihrem Repertoire. Alle drei spielen DVD-ROMs, ein- und doppellagige DVD+Rs und DVD-Rs, DVD+RWs, DVD-RWs sowie CD-Rs und CD-RWs ab. Die Modelle von Samsung und Sony lesen außerdem DVD-RAM-Medien. Der Philips-Rekorder beherrscht zwar keine DVD-RAMs, dafür kommt er mit einem USB-Port zum Anschließen externer Festplatten oder USB-Speichersticks mit Filmen, Bildern oder MP3s.

Die Rekorder können also nicht nur Kauf-DVDs mit Filmen im MPEG-2-Format, sondern auch selbst gebrannte Scheiben abspielen. SVCDs nutzen ebenfalls den MPEG-2-Codec und laufen somit auf den Rekordern. Auch Video-CDs mit MPEG-1-Kodierung geben alle drei wieder. Zusätzlich haben die Hersteller den MPEG-4-Codec DivX integriert, sodass die Rekorder auch AVI-Dateien mit dieser Kodierung abspielen. Neben Filmen geben alle drei außerdem MP3-Dateien ab. Der Philips-Rekorder spielt zusätzlich WMA-Dateien ab. Auch Fotos im JPEG-Format zeigen die Geräte einzeln oder als Slideshow an. Wer also im Stadion nur seinen Fotoapparat dabeihat, kann seine Aufnahmen trotzdem auf dem Fernseher betrachten.

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