HP ist nun schon eine ganze Weile im Bildschirmgeschäft, auch wenn das allgemein kaum wahrgenommen wird. Jedenfalls war bisher unter den Display-Modellen von HP kein echter Knüller. Das könnte sich aber jetzt mit dem w2408h ändern.

Der Monitor ist für den wachsenden Markt von 24-Zoll-Formaten ausgelegt und bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit. Er sieht toll aus und liefert eine bemerkenswerte Bildqualität. Zum Preis von etwa 400 Euro ist er auch nicht übermäßig teuer, wenn man bedenkt, was er alles zu bieten hat.

Stärken

Der w2408h wirkt ziemlich beeindruckend. Hat man zuvor mit einem kleineren Format gearbeitet – und sei es auch ein 22-Zoll-Modell -, erstaunt es tatsächlich, welchen Unterschied die Formatgröße ausmacht. Den meisten Benutzern dürfte auch das Design gefallen. Die glänzende innere Einfassung in Schwarz und die nur oben und unten sichtbare, schmale äußere Einfassung in mattem Silber sehen sehr ansprechend aus. Der Einschaltknopf ist geschickt zwischen innerer und äußerer Einfassung positioniert. Er leuchtet in elegantem Aquamarinblau, womit er sich angenehm von den üblichen blauen oder roten LEDs abhebt.

Auch der Sockel ist vernünftig gestaltet. Es gibt zum Beispiel ein praktisches Fach, in dem die Tastatur verstaut werden kann. Das spart viel Platz auf dem Schreibtisch. Ebenfalls gut durchdacht sind die Anpassungsmöglichkeiten des Monitors. Dank der seitlich ausgerichteten V-Form des Gelenks lassen sich Höhe und Neigung des Bildschirms problemlos einstellen.

Der Benutzer kann den Monitor auch um seine Achse drehen, um ihn im Hochformat zu verwenden. Das ist bei Textdokumenten oder Webseiten sehr praktisch. Der Bildschirm lässt sich sogar so weit verdrehen, dass er direkt nach oben zur Decke zeigt. Bleibt natürlich die Frage, wozu diese Position gut sein soll. Jedenfalls erinnert das Ganze rein optisch an den Microsoft Surface – allerdings fehlt die Berührungsempfindlichkeit.

Das Onscreen-Display des w2408h ist äußerst einfach zu benutzen. Es gibt wohl kaum einen Monitor mit einem logischer aufgebauten OSD. Man drückt einfach auf die Menütaste, um es aufzurufen, wechselt dann mit den Minus- und Plustasten zwischen den Menüoptionen, die sich wiederum mit der Auswahltaste öffnen lassen. Um das Menü zu verlassen, genügt ein nochmaliger Druck auf die Menütaste. Das klingt vielleicht nicht besonders ungewöhnlich. Doch es ist kaum zu glauben, wie viele Monitorhersteller in diesem Punkt versagen.

Und dann wäre natürlich noch das Display selbst zu erwähnen. Die Bildqualität des w2408h erweist sich als sehr hoch, obwohl ein vergleichsweise preiswertes TN-Panel statt einer teureren S-PVA-Variante verwendet wird. Damit schneidet der Bildschirm im DisplayMate-Test sehr gut ab. Er kommt mit allen Arten von Farbtönen gut zurecht. Das überrascht freilich kaum, da er 92 Prozent des NTSC-Farbraums abdeckt. Der Kontrast wirkt ebenfalls gut. Am oberen und unteren Rand des Displays lassen sich auch keine Lichtränder erkennen.

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