Musik ohne Gebastel: Luxus-Lösungen für iPod im Auto

Apples iPods fassen jede Menge Musik. Aber wer den MP3-Player im Auto betreiben möchte, kommt in den meisten Fällen nicht um lästiges Kabelverlegen und Gebastel herum. Der Preisradar stellt zwei Lösungen vor, die der Fahrer nur in den Zigarettenanzünder stecken muss. Danach steuern sie den iPod und zeigen auf einem Display Musiktitel, Album sowie weitere Informationen an.

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Wer einen iPod besitzt und seine Musik auf dem Gerät speichert, kann überall einfach seine Kopfhörer in die Ohren stöpseln und entspannenden Klängen lauschen. Natürlich geht das auch im Auto. Allerdings sind Ohrenstöpsel im Straßenverkehr gefährlich, da sie die Umgebung stark abschirmen. Deshalb gibt es Lösungen, die den MP3-Player mit dem Autoradios verbinden. Im simpelsten Fall handelt es sich um UKW-Sender. Sie greifen das Audiosignal des iPod ab und senden es als Radiowelle zum Autoradio. Der Nutzer muss am Radio nur noch den richtigen Kanal einstellen und kann loshören. Die Bedienung des MP3-Players fällt aber im Straßenverkehr nicht leicht: Der Fahrer muss das Gerät herauskramen, dann während der Fahrt auf das kleine Display schauen und die Knöpfe des Players drücken. Beim iPod Touch oder dem iPhone wird es noch schwerer: Menüpunkte auf den Touchscreens kann man nicht erfühlen.

Deshalb sollten Fahrer lieber auf Lösungen zurückgreifen, die den portablen Player nicht nur mit dem Autoradio verbinden, sondern auch die Steuerung übernehmen. Noch praktischer sind Systeme mit einem separaten Controller. Der Nutzer kann ihn im Auto so platzieren, dass er während der Fahrt problemlos erreichbar ist. Der Preisradar stellt zwei Geräte vor, die den iPod nicht nur mit dem Autoradio verbinden, sondern auch die Bedienung des Players erleichtern.

Technische Details

Das Drive + Play 2 von Harman/Kardon und das Alpine eX-10 steuern den iPod und leiten die Audiosignale des Players an das Autoradio weiter. Zudem kommen beide mit einem LC-Display, auf dem die Geräte Audiotitel, Albumcover und andere nützliche Informationen darstellen. Ist der iPod einmal mit den Systemen verbunden, kann er während der Fahrt im Handschuhfach verschwinden. Ein weiterer Vorteil der beiden Lösungen besteht darin, dass für den Einbau keinerlei Elektronikkenntnisse erforderlich sind. Löten, Kabelverlegen oder sogar Umbauten am Fahrzeug entfallen.

Beide Systeme bestehen aus drei Grundkomponenten, einem Display, einer Steuerungseinheit und einer Fernbedienung. Bei den Displays handelt es sich um Farbbildschirme. Der des Drive + Play 2 misst 3,5 Zoll und löst 320 mal 240 Pixel auf. Alpine verbaut in seinem eX-10 einen 2,4-Zoll-Screen. Die Auflösung gibt der Hersteller nicht an. Ein praktisches Feature des Harman/Kardon-Screens ist sein eingebauter Helligkeitssensor: Er regelt das Display bei geringer Umgebungshelligkeit ab. Dadurch blendet es den Fahrer nachts nicht.

Die Montage der Bildschirme ist einfach und funktioniert bei beiden Herstellern mit einem mitgelieferten, doppelseitigen Klebeband. Auch Schrauben legen beide bei. Wenn die Displays wegen einer zu rauen Amarturenbrettoberfläche nicht halten, sind sie eine Alternative.


Das Drive + Play 2 besteht aus drei Komponenten, dem Display, der Steuerungseinheit und der Fernbedienung.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Musik ohne Gebastel: Luxus-Lösungen für iPod im Auto

  • Am 28. Juli 2008 um 11:43 von Pohlmann

    Welches iPod?
    Habe vor einigen Tagen einen gebrauchten Audi A4 mit vollverkabelten Anschluss
    für ein iPod Harman/Kardon-System gekauft. Der Vorbesitzer ist längere Zeit im Ausland und ich hätte gern gewusst, was für ein iPod ich brauche.
    Der Flachstecker (ca. 20 pins) ist in der Armlehne. Bedienelement (Joystick) und
    Display sind fest angebracht.

    Ich höre im Auto gern Musik, aber nicht immer, würde wohl mit 50 Titel
    auskommen.

    Können Sie mir helfen?

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