Mit seinen Plasmafernsehern macht Panasonic wirklich eine gute Figur. Gerade deshalb ist es aber spannend, einmal einen LCD-Fernseher des Herstellers in die Hände zu bekommen. LCD-Fernseher bieten im Allgemeinen bei geringeren Bildschirmgrößen eine gute Alternative zu Plasmabildschirmen.

Der Panasonic Viera TX-37LZD80 bringt alle wichtigen Merkmale mit, auf die es ankommt: 1080p, 24p-Wiedergabe und x.v.Colour. Doch ist er für seine rund 1100 Euro tatsächlich ein ernstzunehmender Konkurrent für die hauseigenen 37-Zoll-Plasmageräte?

Design

Der LZD80 sieht recht gefällig aus. Ein Rahmen von durchschnittlicher Breite in Klavierlackschwarz mit einer grauen Zierleiste oben drauf umgibt das LCD-Panel. Das ist mittlerweile die Standardoptik bei den meisten neuen Fernsehern. Einzig der Standfuß verleiht ihm einen eigenen Charakter. Hinter der hervorstehenden Basis verbergen sich die Lautsprecher. Insgesamt kann der Fernseher mit einer standesgemäßen Erscheinung aufwarten.

Links vom Bildschirm gibt es einen Ausschalter sowie eine Kontroll-LED für die Betriebsanzeige. Rechts befinden sich einige gummierte Bedientasten. Daneben sind Composite- und S-Video-Eingänge für externe Geräte wie Camcorder untergebracht. Die dritte HDMI-Buchse hat hier ebenfalls ihren Platz. Auf der Rückseite des Gerät findet sich das übliche Sortiment an Anschlüssen: VGA, zweimal Scart, zweimal HDMI und Component-Video-in. Darüber hinaus ist ein optischer digitaler Audio-Ausgang vorhanden. Damit lässt sich der Fernseher auch an einen AV-Receiver anschließen.

Die mitgelieferte Fernbedienung entspricht dem Panasonic-Standard. Sie ist robust, und alle Tasten befinden sich am richtigen Platz. Panasonic-Fernbedienungen sind generell sehr angenehm. Sie sehen gediegen aus, und die Fernsehermenüs reagieren schnell auf ihre Tastenbefehle.

Funktionsumfang

Der Panasonic bietet umfangreiche Unterstützung für fast jede Art von Signal, mit dem man ihn füttern kann. Natürlich kommt er mit jeder HD-Variante zurecht, darunter auch 24p-Wiedergabe von Blu-ray. Das ist einerseits großartig, andererseits kann man es aber von einem 1080p-Fernseher durchaus erwarten.

Der Ton wird durch ein Sound-System unterstützt, das auf den kryptischen Namen „BBE ViVA HD3D“ hört. Dabei handelt es sich um eine Klangverarbeitung, die eine Art virtuellen Surround-Sound erzeugen soll. Freilich kann diese Technik niemals realistische Effekte hinter dem Zuschauer erzeugen, wie das etwa ein 5.1-System leistet. Eine Verbesserung der Sprachklarheit und der Stereokanaltrennung bewirkt es aber jedenfalls.

Wie zu erwarten, verfügt der LZD80 über einen eingebauten DVB-T-Empfänger. Ein 8-Tage-EPG ist auch mit an Bord. Der Benutzer kann sich damit einen Überblick über das TV-Programm der nächsten Tage verschaffen und entscheiden, was er sehen möchte. Ein programmierbarer Timer macht auf beginnende Sendungen aufmerksam. Das ist eine praktische Sache für vergessliche Zeitgenossen.

Der SD-Kartenleser ermöglicht es, digitale Fotos anzusehen, sofern die eigene Kamera Fotos auf SD-Karten speichert.

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