Nie wieder auf dem falschen Weg: Handys mit GPS ab 215 Euro

GPS-Navigationssysteme erleichtern Reisenden das Leben. Allerdings funktionieren viele Geräte nur im Fahrzeug. Mobiltelefone mit GPS und Navi-Software weisen auch in der Fußgängerzone den richtigen Weg und kennen Abkürzungen, die mit dem Auto nicht befahrbar sind. Der Preisradar stellt drei GPS-Handys ab 215 Euro vor, die in jeder Hosentasche Platz finden.

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Wer viel unterwegs ist, weiß die Vorzüge eines Navigationssystems zu schätzen. Gerade in überfüllten Großstädten ist es fast nicht möglich, ohne GPS-Unterstützung auf Anhieb den richtigen Weg zu finden: Während der Fahrt die Karte zu lesen ist gefährlich, und das Entziffern der kleinen Straßenschilder ist im Vorbeifahren kaum zu schaffen. Mit Navigationssystem gibt es diese Probleme nicht. Fahrer müssen lediglich das Ziel eingeben und die Routenführung übernimmt den Rest. Bei den meisten Navigationssystemen endet dieser Komfort leider mit dem Verlassen des Fahrzeugs. Anders sieht es bei Handys mit GPS aus: Diese Geräte passen in jede Hosentasche und erläutern auch in der Fußgängerzone den Weg zum nächsten McDonalds. Zusätzlich ersparen sich Käufer von GPS-Mobiltelefonen das Mitschleppen eines zusätzlichen Gerätes. Allerdings funktioniert die Navigation mit Handys nicht immer so komfortabel und zuverlässig wie bei einem reinrassigen Navigationssystem. Der Preisradar stellt drei Handys mit GPS vor und erklärt, worauf es ankommt.

Technische Details

Besonders im Auto kommt es auf ein gutes Display an. Bei zu kleinen Bildschirmen kann der Fahrer die Anweisungen der Navigationslösung kaum entziffern. Aber nicht nur die Displaygröße ist entscheidend: Auch eine zu geringe Auflösung erschwert die Navigation. Deshalb sollten GPS-Handys mindestens ein 2-Zoll-, besser ein 2,5-Zoll-Display an Bord haben. Die Auflösung sollte idealerweise 320 mal 240 Pixel oder größer sein. Allerdings spielt sie nicht so eine entscheidende Rolle wie die Größe, und zur Not reichen auch 240 mal 260 Pixel. Neben Größe und Auflösung ist für die Auto-Navigation auch eine gute Displayentspiegelung wichtig. Ohne sie wird die Navigation bei tief stehender Sonne zum Ratespiel. Leider machen die Hersteller keine Angaben zu den Entspiegelungen ihrer Bildschirme. Deshalb sollten sich Kaufinteressenten ihr Wunschgerät in einem Geiz-Markt vorführen lassen und unter eine Lichtquelle halten. Je schlechter die Lichtquelle als Spiegelung im Handydisplay erscheint, desto besser arbeitet die Entspiegelung.

Noch wichtiger als ein gutes Display ist die Navigationssoftware. Sie entscheidet letztlich darüber, ob die Zielführung gelingt und wie lange die Fahrt dauert. Da der Speicherplatz auf Mobiltelefonen begrenzt ist, greifen einiger Hersteller auf eine internetgebundene Navigation zurück. In diesem Fall übermittelt das Mobiltelefon die Positionsdaten an einen Server und empfängt Kartenmaterial und Routendaten. Der Nachteil dieser Lösung sind hohe Internetgebühren, die sich nur durch eine Datenflatrate im Griff halten lassen. Außerdem dauern Kartenanfragen oft recht lang. Ist die Verbindung wegen einer schlechten Netzabdeckung einmal nicht verfügbar, verweigert die Navigationssoftware komplett den Dienst.


RIMs Blackberry 8110 Pearl bezieht Karten- und Routendaten aus dem Internet. Dadurch ist das Gerät recht langsam. Zudem entstehen ohne Datenflatrate zusätliche Verbindungskosten.

Viel praktischer sind Lösungen, die auf eine Karte als Datenspeicher zurückgreifen: Speicherkarten haben heute Kapazitäten von mehr als 4 GByte, was für Kartenmaterial für ganz Europa ausreicht. Außerdem klappt der Zugriff auf den Kartenslot des Handys beträchtlich schneller als der auf Internet-Kartenmaterial. Auch die Verbindungskosten entfallen.

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