Mit hochwertigen Produkten und einer umfassenden Marketingkampagne hat Bose viele Benutzer davon überzeugt, eine Menge Geld für seine geräuschabschirmenden QuietComfort-Kopfhörer auszugeben. Diese Modelle sind in der Business-Class im Flugzeug schon fast obligatorisch.

Doch nicht jeder kann oder will sich solchen Luxus für mehr als 300 Euro leisten. Daher hat Bose ein Modell mit dem schlichten Namen On-Ear entwickelt. Es bringt etliche Designelemente der QuietComfort 3 mit, verzichtet aber auf die aktive Geräuschabschirmung. Im Online-Handel sind die Kopfhörer für erschwinglichere 170 Euro zu bekommen.

Design

Wie auch die QuietComfort-3-Kopfhörer verfügen die On-Ear über eine Konstruktion, bei der die Ohrmuscheln auf den Ohren aufliegen, statt sie zu umschließen. Angenehmerweise sind die Ohrmuscheln aus einem formspeichernden Schaum gefertigt, der bequem auf den Ohren liegt. Dabei schaffen sie es besser als erwartet, Umgebungsgeräusche abzuschirmen. Normalerweise tendieren ja solche Modelle dazu, Schall herein- und herauszulassen. Die Kopfhörer tragen sich sehr bequem. Aber da die weichen Lederpolster direkt die Ohren bedecken, kommt man in warmen Umgebungen doch schnell ins Schwitzen.

Die Ohrmuscheln der On-Ears haben praktisch dieselbe Größe wie die der QuietComfort 3 und verfügen über eine ähnliche Passform. Einen Vorteil bieten die On-Ears jedoch gegenüber ihrer teureren Verwandtschaft: Sie lassen sich flach zusammenklappen. Damit können sie auch kompakter verstaut werden als die QuietComfort 3. Das mitgelieferte Etui fällt ebenfalls positiv auf. Es ist etwa 40 Prozent kleiner als das der QuietComfort 3 und somit deutlich reisefreundlicher.

Funktionsumfang

Als weiteres Zubehör gibt es zwei abnehmbare Kopfhörerkabel: ein 100 Zentimeter und ein 40 Zentimeter langes. Sie lassen sich auch kombinieren, wenn eine besonders lange Verbindung benötigt wird.

Bose scheint wohl an iPhone-Besitzer gedacht zu haben, als der Stecker für diesen Kopfhörer entworfen wurde. Die Gummiummantelung ist kaum dicker als der Stecker selbst. Somit gibt es keine Probleme, diesen auch in den vertieft sitzenden Kopfhöreranschluss eines iPhones der ersten Generation zu stecken.

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