High Definition ist der aktuelle Trend bei Fernsehen und Video. Aber nicht jeder will auf den HD-Zug aufspringen. Selbst wenn man einen HD-Fernseher besitzt, kann man im Bereich Camcorder mit Standardauflösung immer noch ein echtes Schnäppchen machen.

Der Panasonic SDR-S7 kostet gerade einmal 250 Euro. Außerdem ist er absolut winzig. Wird er damit schon zum Dauerbegleiter – oder ist er doch eher nur schwierig zu bedienen?

Design

Der erste Kommentar von jedem, der den S7 zum ersten Mal sieht, bezieht sich auf seine Größe. Auf das absolute Mindestmaß abgespeckt, passt er locker in die Hand. Die große Frage bleibt, ob seine Kompaktheit zu Lasten der Performance geht. Das ist jedoch nicht der Fall.

Größere Camcorder brauchen eine Halteschlaufe, um sie in der Hand zu halten. Dennoch muss man selbst dann noch die Finger unbequem strecken. Der S7 lässt sich aber tatsächlich mit einer Hand umschließen. Die Finger umfassen bequem das Gehäuse. Trotzdem befinden sich der Zoom-Wippschalter und die Aufnahmetaste in Reichweite von Fingern und Daumen.

Die Verwendung der übrigen Bedienelemente fällt leider nicht ganz so leicht. Aufgrund des fehlenden Platzes an der Rückseite sind die Menütasten in der Einbuchtung für das Display angebracht. Das geht zwar in Ordnung, doch der Benutzer muss ständig die Kamera hin und her drehen, um die Menüs auf dem Display und die Tasten zur Navigation sehen zu können. Dadurch wird es ziemlich umständlich, Blende, Weißabgleich und vor allem den Fokus einzustellen.

Der S7 mag zwar günstig sein, sieht aber nicht so aus und fühlt sich auch nicht so an. Er ist in Silber oder Schwarz erhältlich. Das Gehäuse entspricht dem gewohnten Camcorder-Formfaktor. Das Display lässt sich ausklappen und drehen. Einen Zubehörschuh gibt es nicht. Aber dafür befindet sich an der Vorderseite eine zweite Aufnahmetaste. Damit lässt sich der Camcorder auch mit nach vorne weisendem Daumen in die Hand nehmen, entweder für Aufnahmen in Hüfthöhe oder mit der linken Hand.

Bei solch geringen Abmessungen steht zu erwarten, dass auch das Display nicht besonders groß ausfällt. Doch der S7 bringt ein 69 Millimeter (2,7 Zoll) großes 16:9-LCD mit. An Anschlüssen gibt es einen multifunktionellen analogen Video/Stereo-Audio-Anschluss, einen USB-Port sowie die Buchse für das Netzteil. Alle benötigten Kabel sind im Lieferumfang enthalten.

Funktionsumfang

Nach nur 0,6 Sekunden ist der Camcorder betriebsbereit. Blende und Verschlusszeit können manuell eingestellt werden, ebenso der 10-fache optische Zoom. Zu den Optionen zählen Gegenlichtkompensation, Nachtmodus sowie ein Porträtmodus für natürliche Hauttöne. Für Erklärungen sorgt eine richtige Bedienungsanleitung und nicht nur ein dünner Schnellstart-Leitfaden.

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