Scharfes Bild für unterwegs: Full-HD-Notebooks mit Blu-ray

Blu-ray-Filme haben die fünffache Auflösung einer DVD und bringen dadurch ein besonders scharfes und klares Bild auf den Schirm. Wer auch unterwegs nicht auf diese Bildqualität verzichten möchte, benötigt ein Notebook mit Full-HD-Display und Blu-ray-Laufwerk. Der Vorteil: Dank digitaler Ausgänge wie DVI und HDMI kann es zu Hause die Funktion eines Blu-ray-Players übernehmen und das Full-HD-Bild auch auf den Fernseher bringen.

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Auch wenn der Formatkrieg lange gedauert hat – der DVD-Nachfolger heißt Blu-ray. Auf die optischen Discs passen bis zu 50 GByte, was für Kinofilme in High Definition-Qualität reicht. Allerdings kosten Abspielgeräte noch ein kleines Vermögen: Rund 400 Euro sind alleine für den Player fällig. Allerdings nützt der ohne den richtigen Fernseher wenig. Für einen guten HD-TV fallen dann schnell weitere 1000 Euro an. Danach kommen dann nochmals ein paar hundert Euro für das Surround-Soundsystem sowie HDMI- und andere Kabel hinzu. Insgesamt könnwn HD-Neueinsteiger also mit Anschaffungskosten von 1500 Euro rechnen – wobei die Grenze nach oben offen ist.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, Blu-ray-Filme in voller Auflösung bereits ab rund 1100 Euro anzusehen – und zwar mit Mehrwert: Notebooks mit Full-HD-Display und Blu-ray Player spielen HD-Filme ab und sind zudem noch mobil einsetzbar. Außerderm verarbeiten sich auch heruntergeladenes High-Definition-Filmmaterial. Auch das Verbinden mit einem vorhandenen HD-Fernseher ist kein Problem. Zudem dienen sie nicht nur als Filmspieler sondern eigenen sich auch als Arbeitsgerät. Der Preisradar stellt drei dieser Notebooks vor.

Technische Details

High-Definition-Filmmaterial gelangt derzeit nur per Kabel- oder Satellitenfernsehen oder mittels Blu-ray-Scheiben auf den Computer oder Fernseher. Somit ist der HD-Fernsehempfang unterwegs oder im Hotel nicht möglich – Fans des hochauflösenden Bildes müssen sich unterwegs auf optische Medien beschränken. Wer also ein Notebook für HD-Genuss kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass sich ein Blu-ray-Laufwerk an Bord befindet.

Zum reinen Betrachten von HD-Filmen reicht ein BD-ROM-Laufwerk im Notebook. Es liest gekaufte und selbst gebrannte einlagige Blu-ray-Discs mit einer maximalen Kapazität von 25 GByte sowie DVDs und CDs. Die meisten BD-ROM-Laufwerke beherrschen zudem das Beschreiben von DVD-Rohlingen. Wenn das Notebook auch doppellagige Blu-ray-Scheiben mit 50 GByte Speicherkapazität verarbeiten soll, benötigt es ein BD-ROM-DL-Laufwerk. Das Kürzel DL steht für Dual Layer. Bei diesen doppellagigen Medien befindet sich über der ersten Speicherschicht noch eine Zweite. Daher speichern BD-ROM-DLs im Vergleich zu einlagigen Blu-ray-Scheiben auch die doppelte Datenmenge.


Das Asus-Notebook M70SA-7U011C hat ein BD-ROM-Laufwerk an Bord. Dadurch ist es in der Lage, einlagige Blu-ray-Discs abzuspielen.

Wem das reine Abspielen von der High-Definition-Speichermedien nicht ausreicht, der benötigt einen Blu-ray-Brenner. Er sichert bis zu 50 GByte Daten von der eigenen Festplatte auf das optische Medium. Speziell wer häufig mit datenintensiven Anwendungen wie Videoschnitt zu tun hat, freut sich sicher über das zusätzliche Backup-Medium. Es gibt zwei Varianten von Blu-ray-Brennern: Ein BD-R-Gerät beschreibt die einlagigen Blu-ray-Discs BD-R. BD-RE-Laufwerke können darüber hinaus mit wiederbeschreibbaren BD-REs umgehen. Beide Brenner-Varianten gibt es auch als DL-Version zum Beschreiben und Wiederbeschreiben von doppellagigen Scheiben. Blu-Ray-Rekorder verarbeiten aber nicht nur die High-Definition-Speicher, sondern auch DVDs und CDs.

Bei der Schreib- und Lesegeschwindigkeit von Blu-rays steht die Industrie noch am Anfang der Entwicklung. Schnelle Notebook-Laufwerke lesen mit etwa 1,6-facher und schreiben mit einfacher Geschwindigkeit. Zum Ansehen von Filmen reicht das aus. Wer allerdings mit dieser Geschwindigkeit BD-Rs brennt, muss bei einlagigen Medien 90 und bei doppellagigen sogar satte 180 Minuten warten. Deshalb sollte man mit der Anschaffung eines Blu-ray-Brenners besser noch warten, bis zumindest Laufwerke mit vierfacher Geschwindigkeit auf dem Markt sind. Sie benötigen dann für einen einlagigen Rohling 22,5 und für einen doppellagigen 45 Minuten.

Zum Ansehen von Blu-ray-Filmen in High Definition bedarf es aber nicht nur eines Laufwerks. Ebenso wichtig ist ein scharfes Display. Schließlich nützt auch die höchste Filmauflösung nichts, wenn das Display sie nicht darstellen kann. Aus diesem Grund sollten Notebooks mit Blu-ray-Laufwerk auch ein Full-HD-Display an Bord haben.

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