Nie mehr auf der Karte suchen: Navigationssysteme ab 80 Euro

GPS-Navigationssysteme gibt es bereits ab 80 Euro. Sie ersparen Fahrern das lästige Suchen im Autoatlas. Außerdem erleichtern Funktionen wie Points of Interest die Navigation zusätzlich. Der Preisradar erklart, worauf Käufer derart günstiger Lösungen achten müssen.

nocompare=1
Saturn bietet derzeit ein mobiles Navigationssystem für 111 Euro an. Allerdings geht es noch günstiger: Wer im Internet einen Preisvergleichsdienst befragt, findet bereits für rund 80 Euro ein Navigationsgerät, das sowohl im Auto als auch zu Fuß den richtigen Weg weist. Ein ADAC-Autoatlas nebst einiger Falkpläne für die Innenstädte kostet nicht viel weniger. Käufer derart günstiger Lösungen müssen natürlich Abstriche machen. Der Preisradar stellt drei Navigationslösungen ab 80 Euro vor, und erklärt, welche Funktionen unbedingt an Bord sein sollten.

Technische Details

Gerade bei der Navigation im Auto kommt es auf ein gutes Display an. Besonders wenn die Sonne tief steht, können Reflexionen das Ablesen erschweren. Deshalb sollten die Bildschirme von Kfz-Navis folgende drei Voraussetzungen erfüllen: Das Display sollte erstens mindestens 2,5 Zoll groß sein. Wenn das Navi mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe hängt, beträgt der Abstand zum Fahrer mehr als 50 Zentimeter. Zu kleine Bildschirme sind aus dieser Entfernung nicht lesbar. Zweitens ist die Auflösung wichtig: Weniger als 320 mal 240 Pixel sollte das Display auf keinen Fall darstellen. Andernfalls sind Straßennamen unlesbar, und die Kartendarstellung gerät unscharf. Der dritte wichtige Punkt ist die Displayhelligkeit. Eine zu dunkle Hintergrundbeleuchtung des LCDs macht sich besonders bei tiefstehender Sonne bemerkbar: Der Fahrer sieht dann statt der Routendarstellung nur noch die Reflexion der Sonne. Viele Hersteller versuchen auch durch gute Displayentspiegelungen, Reflexionen zu vermeiden. Allerdings finden sich nur sehr selten Angaben zu Displayhelligkeit oder Entspiegelung auf der Verpackung. Deshalb sollten Käufer ihr Wunsch-Gerät vor dem Kauf gegen das Licht halten. Dabei fallen zu dunkle oder schlecht entspiegelte Bildschirme sofort negativ auf.


Das Garmin-Navigationssystem nüvi 200 kommt mit einem 3,5-Zoll-Touchscreen. Für bessere Lesbarkeit ist das Display entspiegelt.

Dank einer zusätzliche Sprachausgabe ist der Blick auf das Navi aber meistens überflüssig: Der Fahrer kann sich auf die Straße konzentrieren und weiß trotzdem, wo er abbiegen muss. Allerdings darf dazu der integrierte Lautsprecher der Navigationslösung nicht unterdimensioniert sein. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten übertönen die Fahrgeräusche andernfalls die Stimme der Sprachausgabe. Leider machen auch hier die meisten Hersteller zu ungenaue Angaben: Auf der Verpackung finden Käufer meist nur den Hinweis, dass sich ein Lautsprecher an Bord der Navigationslösung befindet. Wie laut dieser ist, steht weder in den technischen Spezifikationen noch im Handbuch. Wer also ein Navi kaufen möchte, sollte sich vom Verkäufer auch die Sprachausgabe vorführen lassen: Übertönt diese Gespräche in normaler Lautstärke, sind die Sprachanweisungen auch bei flotter Fahrt noch verständlich.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Nie mehr auf der Karte suchen: Navigationssysteme ab 80 Euro

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *