Motorola ist beim flexiblen Design geblieben. Mit dem Z10 hat der Hersteller ein weiteres Handy auf den Markt gebracht, das sich biegen lässt. Es sieht auf den ersten Blick seinem Vorgängermodell, dem Rizr Z8, sehr ähnlich. Doch das Z10 bringt einige Verbesserungen mit. Reichen die Neuheiten des Z10 aus, um sich für dieses Handy zu begeistern? Oder ist dieses biegbare Mobiltelefon doch eher ein Flop?

Design

Fast ein Jahr nach der Markteinführung sorgt das biegbare Design von Motorola immer noch für Aufsehen. Ähnlich wie beim Z8 starren die Leute fasziniert auf das Z10, wenn sie merken, dass das Handy sich beim Aufschieben verneigt. Dabei hat diese Funktion nicht nur reinen Unterhaltungswert. Sie sorgt vielmehr dafür, dass Lautsprecher und Mikrofon beim Telefonieren eine sinnvollere Position einnehmen. Und das verbessert tatsächlich die Audioqualität ein wenig.

Das Handy ist in Silber und Schwarz erhältlich. Das Design des Z10 macht insgesamt einen eher technischen und robusten Eindruck. Das ist man sonst von Schiebehandys kaum gewohnt. Es liegt auch gut in der Hand, nicht zu leicht und nicht zu schwer. Das Handy könnte durchaus in einem „Transformers“-Film auftreten – falls plötzlich Arme und Beine hervorträten und es anfinge, auf „Decepticons“ zu schießen.

Das Display des Z10 ist groß und scharf genug, um es gut ablesen zu können. Dennoch fällt es enttäuschenderweise deutlich kleiner aus als das des Nokia N95 oder des LG Viewty. Da eines der wichtigsten Verkaufsargumente für das Z10 bei der Videofunktionalität liegt, hätte man sich schon ein größeres Display gewünscht.

Ein weiteres Problem des Z10 ist das Tastenfeld. Gegenüber dem Z8 stellt es eine Verbesserung dar, weil die Tasten einen größeren Abstand haben und etwas erhaben sind. Doch das Tippen bleibt immer noch schwierig. Der Tastenhub ist sehr gering, die unterste Tastenreihe liegt zu dicht am Rand. Es tippt sich also nicht besonders bequem. Es sei denn, man verwendet nur die äußersten Fingerspitzen.

Funktionsumfang

Im Unterschied zu den meisten Motorola-Handys verwendet das Z10 die UIQ-Technologie. Damit ähnelt die Benutzerschnittstelle eher der mancher Modelle von Nokia oder Sony Ericsson. Das erscheint immerhin wesentlich besser als beim Z8. Doch so ganz kann Motorola sich noch nicht mit UIQ anfreunden. Denn es gibt immer noch einige ärgerliche Probleme mit dem Interface.

Beim Navigieren in Teilen des Menüs und beim Zugriff auf einige Funktionen macht die Schnittstelle einen recht trägen Eindruck. Wenn mehrere Anwendungen zur selben Zeit gestartet sind, kommt es außerdem vor, dass die Meldung erscheint, das Handy habe nicht genug Speicher. Auch das Bedienen der Schnittstelle fällt dem Benutzer nicht gerade leicht. Ein Ändern der Display-Einstellungen beispielsweise ist ziemlich umständlich.

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