Es scheint, als ob der südkoreanische Hersteller den Erfolg des iPhone mitbekommen hat: Plötzlich ist LG schneller dabei, auf das Touchscreen-Territorium vorzupreschen, als man sagen kann: „Hm, das sieht ja ein bisschen wie ein iPhone aus.“ Wer aber nicht unbedingt ein Apple-Gerät haben muss, sollte sich ruhig einmal das LG KF700 anschauen. Es bringt nicht nur einen Touchscreen mit, sondern verfügt auch über HSDPA (3.5G) sowie ein ausziehbares Tastenfeld. Doch kann es tatsächlich mit dem „göttlichen Wundertelefon“ von Apple mithalten?

Design

Das LG KF700 liegt irgendwo zwischen dem LG Chocolate und dem LG Prada. Im Vergleich zu einem Handy wie dem Nokia N73 wirkt es nicht sonderlich groß. Dennoch trägt es in der Hosen- oder Jackentasche ein wenig auf. Es ist aber nicht zu schwer, um es ständig dabei zu haben. Daneben ist es solide genug gebaut, um auch mal einen Stoß oder einen Fall zu verkraften.

Auf der Vorderseite des KF700 gibt es einen großen Touchscreen, ähnlich dem des Prada. Darunter verborgen befindet sich ein Standardtastenfeld. Sein Layout wird Chocolate-Besitzern gewiss vertraut vorkommen. Das Design wirkt zwar etwas uninspiriert, ist aber funktional. Das Tastenfeld ermöglicht eine problemlose Texteingabe. Der Touchscreen bewährt sich dann beim schnellen Wechsel zu Anwendungen und Inhalten.

Als Ergänzung zu Touchscreen und Tastenfeld bietet ein Scrollrad an der Rückseite des KF700 Zugriff auf unterschiedliche Features, etwa den Webbrowser oder den Musik-Player. Das Scrollrad lässt sich auch zum Durchsuchen von Kontakten oder Musiktiteln verwenden. Bei langen Listen ist das äußerst nützlich.

Ausstattung

Ähnlich wie das Prada-Handy und das LG Viewty besitzt das KF700 eine einfache, Icon-basierte Schnittstelle. Sie ist problemlos zu bedienen. Beim ersten Anschalten des KF700 will der Touchscreen mithilfe von Finger oder Daumen kalibriert werden. Das funktioniert gänzlich ohne Stift. Als physisches Feedback vibriert das Handy. Dadurch weiß der Benutzer, dass er eine Funktion auf dem Display aktiviert hat.

Ein interessantes Feature ist es, dem Homescreen des KF700 Widgets hinzuzufügen. Beim kürzlich auf den Markt gekommenen Samsung Tocco findet sich diese Option ebenfalls. Zur Auswahl stehen zwei Uhren, ein Kalender sowie ein Notizblock für schnelle Notizen zwischendurch. Immer nur ein Widget kann aktiv sein. Sie lassen sich aber recht einfach über das Widget-Menü an der Seite des Displays austauschen.

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