Das iPhone 3G ist da. Den Weg von unserem Empfang bis zum Schreibtisch haben wir es getragen wie ein ungeöffnetes Geburtstagsgeschenk – voller Spannung, Freude und Aufregung. Und ein bisschen wie ein rohes Ei. Die Kollegen trotten zusammen, bilden eine Traube um den schwarzen Karton mit silbrig-glänzendem Aufdruck, erhaschen einen ersten Blick auf das Gerät. Ein Raunen geht durch den Raum, als die ersten Symbole auf dem Display erscheinen. Fragen sind zu hören, Fragen wie „Ob UMTS deutlich schneller ist als EDGE?“ oder „Kann ich das iPhone wohl im Auto zur Navigation nutzen?“

Kein Zweifel – das neue iPhone ist spannend. Aber als sich nach ein paar Minuten Hype die Traube auflöst, haben wir uns selbst ein paar Fragen zu stellen. Denn wenn es eine Sache gibt, die Apple wirklich gut beherrscht, dann ist es einen Hype zu erzeugen. Doch das erste iPhone war längst nicht perfekt – ist es sein Nachfolger?

Das neue iPhone ist in Deutschland ausschließlich mit T-Mobile-Vertrag erhältlich. Je nach Tarif kostet es zwischen einem und knapp 170 Euro – in der 8-GByte-Version, mit 16 GByte Speicher werden zwischen 20 und 250 Euro fällig.

Design

Wer den kleinen Karton öffnet und einen ersten Blick auf das neue Apple-Handy wirft, erkennt kaum einen Unterschied zu seinem Vorgänger. Vor allem die Front scheint identisch – das Display hat die gleiche Größe, Lautsprecher und Home-Taste sehen aus wie gehabt und auch der silberne Rahmen kommt uns sehr bekannt vor.

Erst, wenn man das Handy aus seiner Schachtel nimmt, werden die Unterschiede offensichtlich. Die Rückseite besteht nun aus Kunststoff statt aus Metall; die abgerundeten Ecken erinnern an die Optik des Macbook Air. Wer nachmisst, ist überrascht: An der dicksten Stelle ist das neue iPhone sogar dicker als sein Vorgänger. Durch die runde Form wirkt es aber deutlich schlanker. Die Plastikschale macht übrigens einen erstaunlich soliden Eindruck und dürfte nicht allzuschnell verkratzen.

Was sich völlig vom Vorgänger unterscheidet ist die Kopfhörerbuchse – und das ist auch gut so. Beim Vorgänger ist sie versenkt – so passen nur besonders schlanke Klinkenstecker. Wer Pech hat, muss seine edlen Ohrstöpsel mit Adapter anschließen. Das ist passé: Nun passt jeder Stecker problemlos. Übrigens: Hochwertige Kopfhörer verbessern die Audio-Qualität immens.

Insgesamt macht das neue iPhone einen sehr guten Eindruck. Wie erwartet, wohl gemerkt – denn das Original hat die Messlatte ganz schön hoch gelegt. Es ist nicht zu leicht und nicht zu schwer, macht einen stabilen Eindruck, ohne klobig zu wirken und das Display – nahezu identisch mit dem des Vorgänges – ist immer einen Blick wert.

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