Als Erstes fällt das Design des Toshiba Portege G910 auf. Es ähnelt auffällig einem edlen Raucherutensil. Sein Kunstlederfinish wirkt auch im örtlichen Golfclub nicht fehl am Platz. Außerdem steckt unter der äußeren Hülle eine Fülle von Funktionen. Doch genügt die Performance auch allen weiteren Ansprüchen?

Ohne Vertragsbindung ist das Portege G910 derzeit für etwa 540 Euro erhältlich.

Stärken

Wegen seines Klappdesigns wirkt das G910 etwas sperrig. Angesichts des Gewichts von nur 183 Gramm, der großen QWERTZ-Tastatur und des Breitbild-Displays nimmt das wohl jeder Benutzer gern in Kauf.

Das G910 verzieren Kunstlederstreifen, die sein graues Finish ansehnlich ergänzen. Zudem tragen sie dazu bei, das Gerät zu schützen und zu stabilisieren, wenn es auf dem Schreibtisch platziert wird. Auf seiner Außenseite besitzt das G910 ein kleines Richtungspad, Telefontasten und ein schmales Display zur Anzeige der Zeit und zur Bedienung bestimmter Windows-Applikationen.

In geöffnetem Zustand kommt ein ziemlich großer 76-Millimeter-Breitbildschirm (3 Zoll) zum Vorschein. Er lässt sich weit nach hinten klappen. Dazu kommen mehrere berührungsempfindliche Shortcut-Tasten an der Seite, die verschiedene Applikationen aktivieren. Unter dem Bildschirm befindet sich eine große QWERTZ-Tastatur. Sie erscheint ideal für Business-Anwender und spricht gut an. Liegt das Smartphone stabil auf einem Schreibtisch, kann der Benutzer die Tastatur auch zweihändig bedienen. Im Test gerät die Sache allerdings zuweilen zu einer kleinen Rutschpartie.

Was Funktionen und Anschlussmöglichkeiten angeht, hat Toshiba die richtige Auswahl getroffen. Das G910 bietet 128 MByte RAM (48 MByte frei), 256 MByte ROM (127 MByte frei), zwei WLAN-Anschlüsse mit VoIP-Unterstützung, HSDPA, Bluetooth, einen Fingerabdruckscanner und einen integrierten GPS-Empfänger.

Letzterer wird im Test mit Google Earth verbunden. Es stellt sich heraus, dass der Empfänger im Freien innerhalb von anderthalb Minuten nach dem Einschalten die richtige Position findet. Zum Lieferumfang gehört auch ein GPRS-Daten-Tool, das die GPS-Funktion noch etwas beschleunigt.

Abgesehen von den Standard-Windows-Applikationen findet sich ein Picsel-Viewer für PDF-Dokumente, ein zusätzlicher Opera-Webbrowser, ein Texterkennungsprogramm, um Text von Fotos, Visitenkarten oder Zeitungen einzulesen, sowie ein Dienstprogramm für den Fingerabdruckscanner. Mit diesem lassen sich Fingerabdrücke einzelnen Programmstarts zuweisen.

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