Zunächst das Wichtigste: Eine offizielle Bestätigung von Asus, dass der Eee PC 1000 überhaupt nach Deutschland kommt und in welcher Ausstattung, haben wir nicht. Auch über Preise können wir lediglich spekulieren – der Hersteller schweigt sich aus. Klarer sind die Fakten allerdings in England. Unsere Kollegen von CNET.co.uk hatten bereits ein Testgerät des neuen 1000er Eees in den Händen und haben uns ihre ersten Eindrücke übermittelt.

Definitiv ist der 1000 der bestausgestattete und größte der Eee PCs. Mit seinen technischen Daten wächst er schon fast aus der Klasse der Netbooks heraus und spielt fast eine kleine Rolle bei den ultraportablen Notebooks. Man merkt ihm deutlich an, dass er erwachsener ist als seine frühen Brüder: Viele Kleinigkeiten, die wir bei den ersten Modellen bemängelt haben, hat Asus inzwischen behoben.

Der neue Eee ist (in England) in zwei Geschmacksrichtungen zu haben. Er kommt entweder mit Windows XP für 369 Pfund (ca. 460 Euro) oder mit Linux für 349 Pfund (knapp 440 Euro). Bei der übrigen Ausstattung gibt es nur marginale Unterschiede. Schafft der neue Eee die perfekte Balance zwischen Portabilität und Nutzen? Oder hat Asus sich etwa im Nirwana der Netbooks verlaufen?

Design

Das 1000er-Modell ist dem 901er sehr ähnlich. Er verfügt über die gleichen metallisch-glänzenden Schaniere am Deckel und über abgerundete Ecken auf der Oberseite. Derzeit ist er nur in einer Farbe zu haben: in glänzendem Schwarz. Wir wären allerdings nicht sonderlich überrascht, würde Asus demnächst noch andere Varianten nachschieben.

Der Eee PC 1000 ist das größte Netbook, das wir bislang im Test hatten. Sein Gehäuse misst 22,5 mal 17 mal 2 Zentimeter und ist damit etwas größer als das des MSI Wind. Wirklich schlimm finden wir das nicht – im Vergleich zu klassischen Notebooks macht auch der größte Eee noch einen recht portablen Eindruck. Störender stößt uns hingegen sein Gewicht auf. Mit 1,45 kg ist das Gerät ein echter Brummer, auch wenn sein Akku 6600 mAh stark ist. Zum Vergleich: Selbst ohne Akku wirkt der 1000 noch 1,1 kg – was einem kompletten MSI Wind mitsamt seinem 2200 mAh-Akku entspricht.

Mit seinem hohen Gewicht und seinen größeren Abmessungen rutscht der „neue Kleine“ schon fast in eine andere Kategorie. Er entwächst den puristischen Netbooks und wildert im Gebiet der ultraportablen Notebooks, zu dem wir etwa die Sony-Vaio-TZ-Serie zählen. An sich ist da nichts dabei – doch der Preisunterschied ist immens.

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