Elegant, aber lustlos: Kodak Easyshare V1073

Die Kodak Easyshare V1073 liefert ein starkes Argument dafür, Kameras vor dem Kauf unbedingt auszuprobieren: Trotz ihres sehr stilvollen Äußeren und der grundsoliden Konstruktionsqualität ist diese Kodak-Kamera umständlich zu bedienen und schießt allenfalls durchschnittliche Bilder. Die HD-ähnlichen Videoclips sehen besser aus. Doch auch die Sache hat einen Haken: Für das HDTV-Dock fallen nochmal 100 Euro an.

Vom iPhone 3G bis zu Sony-Camcordern: Touchscreens sind derzeit eine angesagte Technologie. Kodak springt mit der Easyshare V1073 auf diesen Zug auf.

Als äußerst elegante Touchscreen-Kompaktkamera bringt sie ein Metallgehäuse und eine respektable 10-Megapixel-Auflösung mit. Die Kamera ist derzeit für etwa 200 Euro erhältlich. Im Online-Handel gibt es sie auch schon zu einem deutlich niedrigeren Preis.

Stärken

Kodaks souveräne Vorreiterschaft in der Fotografiebranche ist schon eine Weile her. Der Hersteller setzt jetzt darauf, mit Touchscreen und grafitgrauem Metallgehäuse eine neue Generation stilbewusster Käufer von seiner 10-Megapixel-Schnappschusskamera überzeugen zu können. Die weichen Kanten des Gehäuses wirken zusammen mit dem dezenten Design durchaus attraktiv.

Nicht der kleinste Fleck des typischen “Kodak-Gelb” ist zu sehen. Die Bedienelemente beschränken sich auf nur fünf Tasten und einen Zoom-Wippschalter. Sogar der sanft glimmende Einschaltknopf wirkt elegant. Und dann ist da noch das 76 Millimeter (3 Zoll) große Display. Es erscheint ebenso solide gebaut wie der Rest der Kamera.

Die Liste der Features fällt da schon etwas profaner aus. Das ist bei einem solch moderaten Preis auch nicht anders zu erwarten. Ein durchschnittlicher Dreifachzoom arbeitet vor dem ebenfalls mittelmäßigen 10-Megapixel-Sensor. Der “Smart”-Modus wählt die jeweils passende Betriebsart aus. Er schaltet recht zuverlässig zwischen Makro- und Landschafts-Fokuszonen um. Nur beim Erkennen von Gesichtern arbeitet er nicht ganz so erfolgreich.

Angesichts des Preises wirkt die Bildqualität dieser Kodak-Kamera recht ordentlich. Der minimalistische Chic gilt glücklicherweise nicht für den Bildbearbeitungschip. Fotos weisen die üblichen ultrahellen Primärfarben auf, verfügen über geschmeidige Texturen und nicht allzu viele Details. Videoclips lassen sich bis zu einer Breitformatauflösung von 1280 mal 720 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Darüber hinaus gibt es auch eine optische Bildstabilisierung.

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