Die Buffalo Linkstation Mini ist eines der kleinsten NAS-System mit zwei Festplatten am Markt. Sie nimmt erstaunlich wenig Platz in Anspruch – aber Portabilität ist wahrscheinlich nicht der wichtigste Aspekt bei einem Gerät, das per Kabel mit dem Netzwerk verbunden ist.

Interessanter scheint es, dass die beiden 2,5-Zoll-Festplatten in dem gut belüfteten Gehäuse keinen Ventilator benötigen. Dadurch arbeitet die Linkstation nahezu lautlos. Doch trotz geringer Größe und ruhigen Betriebs liefert sie volle Leistung. Denn die zwei Notebookfestplatten können durchaus mit der 3,5-Zoll-Konkurrenz mithalten.

Die Linkstation verfügt außerdem über einen DLNA- und einen Printserver. Daneben gibt es noch eine Funktion für den Internetzugang. Deren Aktivierung erfordert jedoch einige Fummelei. Im Vergleich zu den größeren NAS-Laufwerken, wie etwa der Synology Disk Station DS-107+ oder Buffalos Linkstation Live, hat das 1-TByte-Modell mit 359 Euro einen stolzen Preis. Auch die 500-GByte-Version schlägt mit immerhin noch 225 Euro zu Buche.

Mittlerweile gibt es 3,5-Zoll-Festplatten mit 500 GByte schon für unter 100 Euro. Da stellt das D-Link DNS-323-Leergehäuse mit zwei Laufwerkseinschüben eine noch günstigere Alternative dar, reichlich Netzwerkspeicher zu nutzen. Das gilt freilich nur, wenn der verfügbare Platz auf dem Schreibtisch oder im Regal nicht die Hauptrolle spielt.

Design

Die Buffalo Linkstation Mini ist sogar noch kleiner als viele NAS-Lösungen mit nur einer Festplatte. Sie misst lediglich 8,2 mal 13,5 mal 4,0 Zentimeter. An den Seiten und auf der Rückseite des schwarzen Kunststoffgehäuses sind Lüftungsschlitze angebracht. Vorne glüht das blaue Linkstation-Logo neben einer grünen LED. Diese informiert darüber, ob das Laufwerk eingeschaltet und an das Netzwerk angeschlossen ist.

Auf der Rückseite befinden sich ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, die Stromverbindung, ein USB-Port und der Ein-Aus-Schalter. Letzterer lässt sich auf ein, aus oder ‚auto‘ einstellen. Dabei bedeutet ‚auto‘, dass das Laufwerk abschaltet, wenn der letzte Netzwerk-PC, auf dem das beiliegende Navigator-Programm läuft, heruntergefahren wird. Bei erneuter Aktivierung eines solchen Netzwerk-PCs fährt auch die Linkstation wieder hoch.

Auf der rechten Seite des Gehäuses sitzt eine mysteriöse Funktionstaste. Sie hat derzeit noch keine spezielle Aufgabe. Dem Hersteller zufolge soll sie für künftige Funktionen dienen, die demnächst per Firmware-Update ergänzt werden.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Zierlicher NAS mit zwei Platten: Buffalo Linkstation Mini

  • Am 27. August 2008 um 11:02 von Uwe

    Testbericht verwirrt mich 500GB oder 1TB?
    Ich bin der ‚böse‘ Junge der auf Artikel nicht hilfreich geklickt hat. *g*

    Grund ist…
    – dass es in der Übersicht oder überhaupt versäumt wurde eine eindeutige Größe anzugeben
    – dass erst auf dem Testbericht Seite 3 unter Funktionsumfang von 2x 500 GByte geschrieben wird, aber
    – im Datenblatt eine MPN LS-WS500GL/R1 angegeben wird, welche zur 500GB-Version gehört

    – dass im Testbericht Seite 1 ein Preis-Vergleich zu 500GB 3,5 Zoll gezogen wird, was wiederum schließen lassen würde, dass man die Linkstation gemäß MPN 500 GB hätte
    – der Preis 359 Euro nur bedingt nachvollziehbar ist. Die 500GB Version mit o.g. MPN wird bei Preisrobotern unter 300 Euro gefunden bis zu 219,90 EUR während z.B. eine 1TB-Version MPN LS-WS1.0TGL/R1 bei Preisvergleichern bei 364,90 los geht.

  • Am 27. August 2008 um 11:30 von Daniel Schraeder

    Re: Testbericht verwirrt…
    Hallo Uwe,

    warum "böse"? Ganz im Gegenteil – sehr Aufmerksam, vielen Dank fürs Feedback :)

    Wir haben die Größenangabe (1 TByte) im Vorspann ergänzt und den Preis angepasst. Woher die falsche Information kam, kann ich jetzt nicht nachvollziehen – teurer geworden ist die Linkstation ja wohl eher nicht. Vielleicht ein Umrechnungsfehler…

    Das Datenblatt liefert uns ein externer Dienstleister, der in seinem Katalog leider nur die 500-GByte-Version der Linkstation Mini verzeichnet hat. Ich schau‘ mal, was sich machen lässt.

    Also, bist Du jetzt doch zufrieden mit dem Test? 😉

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 4. März 2009 um 19:12 von Frankie

    Energieverbrauch ?
    also, in der heutigen Zeit wäre – gerade für 24/7 Geräte – eine Messung des tatsächlichen Energieverbrauchs angebracht, gelle ?

    Ausserdem wundert mich die Transferrate (46 MBit/s == 5 MByte/s) ist wohl ehr schwach. Wozu dann GBit LAN ?

    Gruss,
    Frankie

  • Am 20. Juli 2009 um 21:23 von Raymond

    Energieverbrauch? RAID 1 Geschwindigkeit?
    Hallo Frankie,

    der getestete Stromverbrauch würde mich auch interessieren. Desweiteren die Geschwindigkeit bei RAID 1, welches dann noch langsamer als die besagten 46 MBit/s sein sollten.
    Ist bei der aktuellen Firmware in Sachen Performance noch was getan worden?
    Ich habe gelesen, dass diese ein 500Mhz Prozessor haben soll. Da muss doch mehr als ca. 5 MByte/s drin sein.

    Gruß
    Raymond

  • Am 10. Oktober 2010 um 14:24 von Bekiro

    Raid 1 und Raid 0 haben die gleiche Geschwindigkeit
    Hallo Raymond,

    ich dachte auch immer das die Lesegeschwindigkeit bei Raid 0 schneller als bei Raid 1 sein müsse, denn bei Raid 0 wird ja von beiden gleichzeitig gelesen. Dem scheint aber nicht so zu sein. Raid 1 liest auch von beiden Platten und soll genauso schnell sein. Bei Wikipedia steht zu Raid 1:

    "Zur Erhöhung der Leseleistung kann ein RAID-1-System beim Lesen auf mehr als eine Festplatte zugreifen und gleichzeitig verschiedene Sektoren von verschiedenen Platten einlesen. Bei einem System mit zwei Festplatten lässt sich so die Leistung verdoppeln. Die Lesecharakteristik entspricht hierbei einem RAID-0-System. "

    Schöne Grüße
    Bekiro

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