Schon beim Auspacken des W5000 von BenQ wird sofort klar, dass es sich bei diesem Beamer um kein gewöhnliches Consumer-Gerät handelt. Wer den Karton des Modells von außen sieht, rechnet mit einem leistungsfähigen Desktoprechner oder einem 5.1-Soundsystem mit Subwoofer und Satelliten. Stattdessen kommt nach dem Öffnen ein Beamer mit einem Gewicht von 9,5 Kilogramm zum Vorschein. Damit ist der W5000 fast drei mal so schwer wie ein gewöhnliches SD-Modell für rund 500 Euro. Außerdem misst der W5000 49,2 mal 42 mal 18 Zentimeter und kommt damit etwa auf das vierfache Volumen eines Standardgeräts. Aber nicht nur Gewicht und Ausmaße des BenQ-Projektor sind außergewöhnlich. Auch in Sachen Bildqualität ist er den meisten seiner Kollegen in fast allen Lebenslagen um Längen voraus.

Design

Wer den weiß-silbernen W5000 zum ersten Mal sieht, dem sticht sofort die riesig anmutende Linse ins Auge. Stolz ragt sie vorne aus dem kastenförmigen Projektor heraus – fast schon wie ein Emblem auf so mancher Motorhaube. Allerdings täuscht das etwas, denn die eigentliche Linse ist gar nicht ungewöhnlich groß. BenQ verbaut sie extra etwas nach innen versetzt und ordnet um die eigentliche Linse einen riesigen Blendschutz an. Rechts und links von der Linse sitzen Kühlschlitze, durch die der eingebaute Lüfter die warme Abluft zur Seite aus dem Projektor herausleitet. Das sonst bei vorne entlüfteten Beamern bekannte Hitzeflimmern im Bild tritt dank geschickter Anordnung der Lüftungsschlitze aber trotzdem nicht auf. Zudem läuft der Lüfter mit nur 25 Dezibel so leise, dass er fast kein wahrnehmbares Geräusch erzeugt.

Die Oberseite des W5000 besteht größtenteils aus weiß glänzendem und glattem Kunststoff. Von der vorne mittig angebrachten Linse zieht sich ein silbergraues Element auf die obere Seite des Beamers. In ihm ordnet BenQ die Bedienelemente – ebenfalls graue Knöpfe – an. Die hintere, rechte und linke Kante bedeckt ebenfalls ein graues Kunststoffelement, das etwas an eine überdimensionale Tackerklammer erinnert, die der Hersteller von hinten nach vorne über den W5000 getacktert hat. Auf der Rückseite des Beamers hat das Element eine große Aussparung, in der sich Dutzende von Anschlüssen verstecken.

Für die Unterseite setzt BenQ auf dezentes Schwarz. Die vier Füße des W5000 sind ebenfalls schwarz. Allerdings merkt man sofort, dass sich die Ingenieure hierüber besonders viele Gedanken gemacht haben: Die Füße bestehen aus einem Teller in der Größe eines Zwei-Euro-Stücks, wodurch man sie auch bei voller Belastung noch spielend herein- oder herausdrehen kann.

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