Der 24 Zoll große BenQ V2400W bietet ein elegantes Design sowie gute Anschlussmöglichkeiten. Er ist für etwa 400 Euro erhältlich. Ob er mit der starken Konkurrenz im Monitorbereich mithalten kann, zeigt der Test.

Design

Beim Auspacken des V2400W fällt zuerst der lichtgraue Standfuß ins Auge. Die Oberseite des Standfußes ist sanft gewölbt. Die eigentliche Stellfläche misst 33,7 mal 13,5 Zentimeter. Die Bildschirmhalterung neigt sich circa 50 Grad nach vorne. Ihre Verbindung mit dem Chassis ist um mehrere Zentimeter nach rechts versetzt. Diese dezentrale Position ermöglicht einen ungehinderten Zugang der Video-Anschlüsse.

Das Displaygehäuse glänzt in dezentem Schwarz, sowohl an der Vorderseite als auch an der Rückseite. Pianoschwarz stellt inzwischen beileibe keine originelle Designidee mehr dar. Aber der graue Standfuß und das Tastenpanel für das On-Screen-Menü, das sich an die linke Unterseite des Displays schmiegt, sorgen für einen attraktiven Kontrast. Die Bildschirmeinfassung misst schmale 18 Millimeter. Das Display selbst kommt beeindruckenderweise an der dicksten Stelle mit nur 25 Millimetern aus. Damit ist der V2400W der bislang flachste 24-Zoll-Monitor im CNET-Test.

Der Bildschirm lässt sich etwa 20 Grad nach hinten neigen. Leider schwenkt er aber weder nach links noch nach rechts. Auch in der Höhe bleibt er unveränderbar etwa 10 Zentimeter über der Schreibtischfläche fixiert. Von 24-Zoll-Displays ist man etwas mehr Beweglichkeit gewohnt. Daher wirken diese mangelnden Anpassungsmöglichkeiten schon ziemlich enttäuschend. Was die Stabilität betrifft, so scheint der Monitor bei seitlichen Stößen recht unempfindlich. Bei einem Schubser von vorne oder hinten gerät er jedoch leicht ins Wanken.

BenQ verzichtet auf ein glänzendes Display zugunsten eines matten. Das erscheint auch die bessere Wahl. Denn glänzende Bildschirmoberflächen sind anfällig für ärgerliche Glanzlichter und Spiegelungen. Außerdem ziehen sie Fingerabdrücke geradezu magnetisch an.

An der rechten Seite der Tasten glimmt eine blaue LED. Sie zeigt den Standby-Modus an. Daneben leuchten alle OSD-Tasten bei Berührung mit einem ähnlichen blauen LED-Licht auf. Eine Option zur Dauerbeleuchtung wäre jedoch durchaus sinnvoll. Denn im Dunklen lassen sich die Tasten nur schwer auseinanderhalten. Außerdem sind sie recht flach und nicht hervorgehoben. Dadurch wird es ebenfalls schwierig, im Dunklen zu erkennen, wo die eine aufhört und die andere beginnt.

Die Navigation in den OSD-Menüs fällt nicht schwer. Der Benutzer kommt schnell damit zurecht. Es gibt Einstellmöglichkeiten für Farbtemperatur, Helligkeit und Kontrast. Die beiden letzteren lassen sich auch unmittelbar über die Pfeiltasten regeln. Dieser Direktzugriff erspart einem das Navigieren durch das Menü. Es gibt vier voreingestellte Bildmodi: Standard, Film, Dynamik und Foto. Jede Voreinstellung ändert die Farbtemperatur etwas, um der jeweiligen Aufgabe besser zu entsprechen.

Insgesamt fühlen sich die Tasten etwas zu empfindlich an. Schon bei leichter versehentlicher Berührung mit der Hand verändern sich gelegentlich die Einstellungen. Im Test reicht bereits ein schneller Fingerstrich über die Tasten, um den Voreinstellungsmodus von Standard auf sRGB zu ändern.

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