Ein Klapphandy hat bei Nokia schon fast Seltenheitswert. So verwundert es nur wenig, dass das Design des 6650 irgendwie an das der Razr-Modelle von Motorola erinnert. Frühere Klapphandys von Nokia, etwa das N76, waren ziemlich klobig. Da gefällt das 6650 mit seiner in einer schlanken Optik integrierten GPS-Funktion schon wesentlich besser.

Stärken

Es lässt sich kaum übersehen, woher die Inspiration für das Design des 6650 kommt. Das Handy sieht dem Razr derart ähnlich, dass es fast schon wie ein Imitat des Motorola-Handys wirkt. Das 6650 ist vielleicht ein klein wenig dicker als die meisten Razr-Modelle. Doch die metallische Oberfläche erinnert sehr an das Motorola-Design. Beim Aufklappen findet sich sogar der gleiche Vorsprung am unteren Rand der Tastatur.

Die Designer von Nokia haben allerdings auch ein paar eigene Ideen eingebracht. Eine der besten davon ist sicher die Hinterleuchtung des Tastenfelds. Der Benutzer kann zwischen sieben verschiedenen Farben wählen, die von Rubinrot bis Smaragdgrün reichen.

Das 6650 arbeitet mit dem Series-60-Betriebssystem von Nokia. Daher steht eine Vielzahl von Anwendungen zur Verfügung, darunter RealPlayer zur Wiedergabe von Video-Dateien und der Flash-Player von Nokia zur Anzeige von Flash-Dateien. Das Handy unterstützt HSDPA und ermöglicht Download-Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 MBit/s. Bei der Benutzung des integrierten Webbrowsers reagiert das 6650 sehr flink.

Die HSDPA-Verbindung macht sich auch beim Einsatz der GPS-Funktionen bezahlt. Wie die meisten Nokia-Modelle speichert auch das 6650 die Karten nicht komplett ab. Stattdessen verwendet die Nokia-Maps-Software eine Datenverbindung zum Herunterladen der benötigten Karten. Dabei fällt auf, dass das Handy anfangs bei der Positionsbestimmung ein wenig langsam reagiert. Nachdem es aber den Standort erfasst hat, hält es das Signal sehr gut, erstaunlicherweise sogar in Innenräumen.

Die Nokia-Maps-Software lässt sich ganz einfach benutzen. Unterwegs in unbekannter Umgebung wirkt sich das recht praktisch aus. Eine integrierte Datenbank enthält zudem die jeweiligen Points of Interest, beispielsweise Hotels, Restaurants, Parkplätze oder öffentliche Verkehrsmittel.

Auch in puncto Entertainment ist das 6650 gut ausgestattet. Es verfügt leider über proprietäre Kopfhörer. Doch die fähige Musikplayer-Anwendung sorgt für eine brauchbare Wiedergabe von MP3s, WMAs und AACs. UKW-Radio lässt sich gleichfalls empfangen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Schlankes Klapphandy mit GPS: Nokia 6650

  • Am 22. Oktober 2008 um 12:53 von Gainward

    Und es gefällt doch…..
    Hallo zusammen,
    also ich hab mir das Nokia 6650 gekauft und bin hoch auf zufrieden damit. Von Haus aus ausgestattet mit einer 1 GB Karte steht einem genügend Speicherplatz für das Grundlegende zur Verfügung. Da ich aber viel Musik höre und auch mal einen Film schaue hab ich die mitgelieferte Karte gegen eine 8 GB Karte getauscht. Und die kostet gerade mal noch 18 € im Laden… Das Handy ist in der Menüführung flott und übersichtlich. Auch als, nicht eingefleischter Techniker findet sich der Laie schnell zurecht. Mich hat total die Qualität der kristallklaren Anzeige überrascht. Sogar das Fernsehen ist damit kein Problem. Wo wir auch schon bei der Internet Geschwindigkeit sind, da bleibt wohl kein Wunsch offen. Ohne Wartezeiten und Geruckel durchs Internet, das schon richtig Spaß mit dem Handy. Dazu kommt der super Klang, MP3 hören oder Filme schauen mit Bass und guten Klang. Meinen MP3 Player brauch ich nun nicht mehr.
    Die Akkuleistung ist normal aber wer mehr möchte kann ohne weiteres einen stärkeren Akku kaufen, die gibts schon füe 15 € im Internet mit 1700 mAh. Egal ob ich stundenlang MP3 höre oder den halben Tag navigiere. Der Akku hat bis jetzt alles mitgemacht… Das einzige was nicht so gut ist, ist wohl die Klappe. Ich bezweifel das diese nach ein bis zwei Jahren noch so sauber funktioniert, da sie zumindest bei mir von Werk aus ein ganz leichtes Spiel hat. Und die Cam könnte ruhig noch etwas besser vom Sensor sein aber für Schnappschüsse im Hellen reicht es allemal 😉

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