Es ist noch nicht mal Weihnachten – und doch gibt es wieder neues Zubehör für den iPod. Diesmal wird der kleine Zwerg mit der Stereoanlage verkuppelt, Verzeihung, gekoppelt: Die Apple-Player oder das iPhone bekommt einen A2PD-Adapter angezogen – ähnlich wie einen Ehering. Dieser schickt Musik über eine Bluetooth-Verbindung an einen schwarzen, glänzenden Kasten namens Kurve. Dieser hat einen A2DP-Empfänger eingebaut – dadurch kommt die Musik sozusagen von vorne durch die Luft rein und hinten per Audiokabel, das an die Stereoanlage geklemmt wird, wieder raus. Und so strömen Shakira und Coldplay zum Hi-Fi-Receiver. Wer Apple nicht mag, wird trotzdem glücklich: Der Kurve akzeptiert Musik auch von jedem A2DP-fähigen Handy. Ohne Funkadapter für den iPod kostet er gut 60 Euro.

Design

Der Kurve ist in etwa so groß wie eine Doppel-CD-Hülle und in etwa genauso leicht. Zum Koppeln von A2DP-fähigen Geräten gibt es nur einen Knopf in der Größe eines Zwei-Euro-Stücks. Auf der Rückseite sitzen diverse Anschlüsse, darunter der Eingang für das Steckerkabel, ein Audio-Ausgang und ein Kopfhörereingang. Im Lieferumfang sind die Audiokabel enthalten, die den Kurve mit der Stereoanlage verbinden. Sie sind, wie üblich, rot und weiß gekennzeichnet, können also gar nicht falsch in die Stereoanlage eingesteckt werden – sehr praktisch. Weiter erhält der Käufer einen Adapter für den iPod beziehungsweise das iPhone und das iPhone 3G. Dieser bietet den Vorteil, mit einem Lautstärkeregler ausgestattet zu sein, der auch auf der Stereoanlage greift. Die Lautstärkeregelung von iPod, iPhone oder einem Handy tut das nämlich nicht.

Im Design gehorcht der Kurve ganz dem Geschmack der Zeit: So ist das Kästchen komplett in schwarzen Klavierlack getaucht. Ein leuchtend blauer LED-Ring informiert über die Kopplung per Bluetooth – damit bekommt das Kästchen einen echten Coolness-Faktor verliehen. Lediglich ein Display wäre noch wünschenswert.

Der Klavierlack weißt allerdings zwei klitzekleine Schwächen auf: Erstens ist er nicht ganz von der tiefschwarzen Sorte, wie sie iPhone und iPod Touch ziert, sondern mit einem leichten Graustich versehen. Damit harmonieren die Schwarztöne nicht hundertprozentig. Und zweitens vergisst der Kurve keinen Fingerabdruck.

Auch die blauen LEDs haben ihre Tücken: Wenn die geliebte Stereoanlage ein Relikt aus den 90er Jahren und noch mit orangefarbenen LEDs bestück ist, so sieht das gar nicht harmonisch aus – schon gar nicht im Wohnzimmer. Dann sollte man den kleinen Kurve besser hinter der Anlage beziehungsweise den Boxen verstecken.

Ausstattung und Leistung

Um die Musik muss sich dabei niemand Sorgen machen. Der Hersteller empfiehlt zwar Sichtkontakt zwischen Kurve und iPod, aber der Test hat gezeigt: Selbst eine Wand kann der Übertragung nichts anhaben. Kritischer wird es allerdings, wenn man die 10-Meter-Grenze überschreitet. Dann kommen die Bluetooth-Signale nicht mehr an, und es ist vorbei mit dem Sound.

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