Wie schrecklich sah der ursprüngliche TouchSmart IQ770 aus! Wer diesen Satz nicht unterschreiben möchte, der sollte sich einfach den neuen IQ500 ansehen und dann noch einmal nachdenken. Die Displaygröße ist von 19 auf 22 Zoll angewachsen. Der Rechner glänzt zudem mit besseren technischen Daten. Der berührungsempfindliche Bildschirm, der bereits den IQ770 so faszinierend machte, ist aber noch mit von der Partie.

Den IQ500 gibt es in Deutschland voraussichtlich ab Oktober. Der Preis steht noch nicht fest. Doch lohnt sich seine Anschaffung wirklich? Um das beantworten zu können, haben wir ihn etwas genauer unter die Lupe genommen.

Design

Der neue TouchSmart zaubert jedem ein Lächeln aufs Gesicht – vor allem durch sein tolles Design. Da ist vom merkwürdig hässlichen Klappen-Look des Originals rein gar nichts übrig. HP hat sich für ein minimalistisches, TV-ähnliches Chassis mit einem klappbaren Standfuß entschieden. Damit lässt es sich um etwa 40 Grad neigen. Ein paar Aspekte erinnern noch an sein PC-Erbgut. Da wären zum Beispiel die Plexiglas-Füße an der Unterseite oder das HP-Logo auf dem Lautsprechergitter unterhalb des Bildschirms. Aber der IQ500 passt dennoch zu jeder Art von Einrichtung.

All-in-One-PCs haben häufig ein ziemlich dickes Profil. Auch wenn der TouchSmart IQ500 nicht gerade superschlank ist, kann er sich durchaus sehen lassen. Die Seiten verjüngen sich nach oben hin. Damit erinnern sie an aufrecht stehende Keile. Auf diesen Trick greifen Designer gerne zurück, um etwas schmaler wirken zu lassen. Auf der Rückseite des Bildschirms ragt ein dicker Wulst heraus. Darin sind alle PC-Komponenten untergebracht. Doch das soll nicht weiter stören.

Beim Verstecken der Anschlüsse hat HP ganze Arbeit geleistet. Das funktioniert vor allem durch eine geringere Anzahl sichtbarer Ports. Auf der linken Seite befinden sich zwei USB-Anschlüsse, Mikrofon- und Kopfhörerbuchsen sowie ein weiteres interessantes Extra – ein Lichtschalter. Er aktiviert eine nach unten gerichtete LED. Sie beleuchtet die Tastatur oder sorgt abends einfach nur für stimmungsvolles Licht.

In der rechten Seite ist der Einschub des DVD-Laufwerks untergebracht. Daneben liegen Lautstärkeregler, ein Speicherkartenlesegerät sowie ein vierpoliger Firewire-Port. Auf der Rückseite des Geräts verbergen sich unter einer Klappe weitere Anschlussmöglichkeiten. Es gibt hier drei zusätzliche USB-Ports, den Ethernet-Anschluss, einen RCA-S/PDIF-Port, einen Audioausgang, eine HF-Antennenbuchse, einen S-Video-Anschluss sowie einen Audioeingang.

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