Die Kodak Easyshare M1063 ist eine 10,3-Megapixel-Schnappschusskamera. Darin ähnelt sie ziemlich der M1073. Aber dieser Test zeigt, was die M1063 von den anderen Modellen der Serie und auch von anderen preisgünstigen Kameras unterscheidet. Mit einem Preis von circa 140 Euro reißt sie zumindest keine großen Löcher in den Geldbeutel.

Design

Bei der M1063 handelt es sich um eine recht schlichte, kastenförmige Kamera. Ihre gestalterischen Merkmale beschränken sich auf eine geschwungene silberne Leiste an der Vorderseite und einige Ausschnitte im Objektivring. Die gefrästen Rillen des kleinen, erhöhten Auswahlrades verleihen der Kamera einen Retro-Chrarakter. Sie ist sehr schmal und hat keine hervorstehenden Teile, die in der Tasche hängen bleiben könnten.

Als einziges auffälliges Gestaltungselement bringt die Kamera ein großes 69-Millimeter-Display (2,7 Zoll) mit. Über eine Bildschirmtastatur kann der Benutzer seine Fotos mit Stichwörtern versehen. Anschließend ist eine Suche oder Sortierung nach den Stichwörtern möglich.

Dass der Akku über den USB-Anschluss geladen wird, scheint recht geschickt. Denn so gibt es nur ein Kabel, um die Kamera zu laden und Bilder zu übertragen. Mehr noch: Die Kamera lässt sich dank eines genialen Zweiwege-Steckers mit nur einem Kabel entweder über den Computer oder auch über die Steckdose laden.

Mit der zum Markenzeichen von Kodak avancierten, roten Share-Taste markiert der Benutzer diejenigen Fotos, die ausgedruckt oder per E-Mail verschickt werden sollen. Es ist allerdings ärgerlich, dass Windows die wenigsten Kodak-Kameras als solche erkennt. Das zwingt einen, zum Anschluss an den PC die Easyshare-Software zu verwenden. Es gibt an der Software von Kodak nichts auszusetzen. Falls man jedoch Picasa, iPhoto oder ein anderes Programm bevorzugt, muss die Speicherkarte aus der Kamera genommen und ihr Inhalt über einen Kartenleser auf den Computer übertragen werden.

Funktionsumfang

Die M1063 bietet nur die absolute Grundausstattung. Eine Bildstabilisierung gibt es beispielsweise überhaupt nicht. Der Brennweitenbereich des optischen 3-fach-Zooms liegt bei 32 bis 96 Millimeter (kleinbildäquivalent). Damit rangiert sie im Weitwinkelbereich etwas über dem Durchschnitt. Die Kamera hat einen 1/2,33-Zoll-CCD-Sensor. Ein Bildausrichtungssensor dreht automatisch im Hochformat aufgenommene Bilder.

Das Modell ist mit Gesichtserkennung und Perfect-Touch-Technologie ausgestattet. Letztere sorgt dafür, dass mehr Details in den hellsten und dunkelsten Bildbereichen eingefangen werden, ohne Qualitätsverluste in anderen Bereichen. Zu den Szenenmodi zählen die üblichen Funktionen wie Porträt, Sport und Landschaft sowie Einstellungen für Gegenlicht oder Kerzenschein.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Schlicht und günstig: Kodak Easyshare M1063

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *