Viele Zeitgenossen zücken gerne ihr Handy oder ihre Digitalkamera, um ihren Freunden digitale Fotos zu zeigen. Die meisten haben aber schon die Erfahrung gemacht, wie schwierig es sein kann, ein bestimmtes Bild auf der Kamera oder auf dem Handy zu finden – und wie oft man es dann doch nicht hat. Selbst wenn sich das Bild endlich findet, ist das Display einfach viel zu winzig und die Bildqualität nicht gerade beeindruckend.

Genau in diesen Situationen will Sony mit seiner Cybershot DSC-T700 Abhilfe schaffen. Der Kunde erhält nicht nur eine gut abgerundete Schnappschusskamera, sondern gleichzeitig auch ein mobiles digitales Fotoalbum. Auf dessen 4-GByte-Speicher liegen bis zu 40.000 Bilder im VGA-Format. Auf dem 89-Millimeter-LCD-Bildschirm (3,5 Zoll) lassen sie sich dann betrachten. Und man kann sagen: Die Kamera überzeugt. Sie ist derzeit für etwa 320 Euro erhältlich.

Die T700 tritt in der Produktpalette von Sony die Nachfolge der DSC-T300 an. Wie die Vorgängerin verfügt auch die T700 über einen 10-Megapixel-, 1/2,3-Zoll-Super-HAD-CCD-Sensor, ein 89 Millimeter großes Touchscreen-Display sowie ein f3.5-f10-Objektiv aus dem Hause Carl Zeiss (35 bis 140 Millimeter kleinbildäquivalent). Allerdings ersetzt den 5-fach-Zoom der T300 jetzt ein vierfacher. Doch die optische Bildstabilisierung Super-Steadyshot und Funktionen wie die Erkennung von lächelnden Gesichtern oder Voreinstellungen für Erwachsene beziehungsweise Kinder als Motivpersonen sowie die intelligente Szenenerkennung iSCN wurden beibehalten.

Neben der verbesserten Bildqualität des Displays (921.000 Pixel gegenüber den früheren 230.000) ist auch der interne Speicher von 15 MByte auf 4 GByte geradezu explodiert. 3,7 GByte stehen zum Speichern von Fotos bereit. Darüber hinaus unterstützt die Kamera auch Memory-Stick-Duo-Pro-Karten bis zu 16 GByte. Der interne Speicher in Verbindung mit dem Touchscreen und dem gesamten Sony-Softwarepaket Picture Motion Browser macht aus dieser Kamera ein echtes digitales Fotoalbum.

Design

Die T700 misst in der Tiefe nur etwas mehr als 15 Millimeter. Mit ihrem Gewicht von gerade einmal 160 Gramm zählt sie zu den ultra-dünnen Leichtgewichten. Im Test kommt ein Modell im gebürsteten Silber-Look zum Einsatz. Es gibt die Kamera aber auch in den Farben Anthrazit, Kirschrot, Pink und Champagner. Egal in welcher Ausführung – diese Kamera wirkt wirklich elegant. Front- und Seitenpartien weisen eine massive Metalleinfassung auf. Die Rückseite besteht nur aus dem Bildschirm. Die einzigen physischen Bedienelemente sind eine An/Aus-Taste und der Auslöser an der Oberseite sowie eine gut platzierte Zoomwippe in der rechten Ecke. Darüber hinaus gibt es nur noch einen kleinen Knopf rechts oberhalb des Displays: Er steuert den Wiedergabe-Modus.

Auf der Unterseite befinden sich das Batterie-/Memory-Stick-Fach, ein proprietärer Anschluss für das mitgelieferte USB/AV-Kabel sowie eine Stativbefestigung. Um ein Foto zu machen, schiebt der Benutzer lediglich die flache, metallene Objektivabdeckung nach unten, und schon kann’s losgehen. Er muss allerdings aufpassen, mit seinem Finger nicht versehentlich ins Bild zu geraten oder das Objektiv zu berühren. Denn das befindet sich nahe am linken Rand.

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