Es ist einfach erfrischend, einen Fernseher zu sehen, der die Monotonie der glänzend schwarzen Gehäuse und vorhersagbaren Optiken aufbricht. Daher tut sich beim Auspacken des Sony Bravia KDL-40X3500 vernehmbare Erleichterung kund. Das ist offensichtlich kein normaler LCD-Fernseher – zumindest nicht, was die Optik angeht.

Natürlich geht es bei einem Fernseher um mehr als die äußere Erscheinung. Daher wird der X3500, einer von Sonys High-End-Bravia-Fernsehern, dann auch mit dem bewährten Testmaterial konfrontiert, um zu sehen, was er kann. Getestet haben wir das 40-Zoll-Modell, das derzeit für etwa 1600 Euro erhältlich ist.

Design

Wer einen Fernseher möchte, der einen schon beim Auspacken beeindruckt, trifft mit dem X3500 eine gute Wahl. Statt für den herkömmlichen glänzend schwarzen Rahmen entschied sich Sony für einen gebürsteten Metalleffekt mit schmalem transparenten Rand. Das klingt seltsam, es sieht aber überwältigend aus. Unten ist das Sony-Logo in das Glas geätzt. Bei eingeschaltetem Fernseher leuchtet es. Diese Funktion lässt sich aber auch abstellen, falls jemand sich daran stört.

Auf der Vorderseite des Fernsehers gibt es keine Tasten. Deshalb muss der Benutzer um die rechte Seite herumgreifen, um Kanal oder Lautstärke einzustellen oder den Fernseher abzuschalten, wenn die Fernbedienung nicht zur Hand ist. Erfreulich wirkt, dass der Fernseher einen richtigen Ausschalter hat: Das reduziert den Stromverbrauch. Auf der linken Seite befinden sich einige zusätzliche Eingänge, darunter S-Video-, Composite- und Stereo-Cinch-Buchsen sowie ein USB- und ein HDMI-Anschluss.

Auf der Rückseite sind die anderen beiden HDMI-Eingänge sowie Component-, VGA- und ein Paar RGB-Scart-Buchsen untergebracht. Außerdem gibt es den obligatorischen Anschluss für ein CA-Modul, um eine Settop-Box samt Smart-Card anzuschließen.

Der Fernseher wird mit einem Tischstandfuß ausgeliefert. Wer keine passenden Unterschränke im Haus hat, kann auch auf optionale Bodenständer beziehungsweise Wandbefestigungen zurückgreifen.

Der X3500 scheint auch für heutige Verhältnisse insofern ungewöhnlich, als er brauchbare Lautsprecher auf jeder Seite mitbringt. Das lässt darauf hoffen, dass der Fernseher zumindest theoretisch einen klaren Klang erzeugt. Heute führt allzu häufig ästhetische Eitelkeit dazu, dass die Lautsprecher blödsinnig versteckt werden. Damit liefern sie dann nur selten den Klang, den ein teurer Fernseher bieten sollte.

Funktionsumfang

Beim 40X3500 ist HDMI-CEC von allen bislang getesteten Fernsehern mit am besten implementiert. CEC, bei Sony „Bravia Theatre Sync“ genannt, kombiniert den Fernseher mit einem AV-Receiver und einem Blu-ray-Player. Im Test funktioniert die Zusammenarbeit zwischen dem Onkyo TX-SR576 und dem 40X3500 erstaunlich problemlos. Wer einen externen Receiver sein Eigen nennt, kann die Lautsprecher des Fernsehers stumm schalten und dann mit der Fernbedienung des Fernsehers den AV-Receiver steuern.

Dieser Fernseher ist von allen bislang getesteten auch derjenige mit den meisten Konfigurationsmöglichkeiten. Es lässt sich wirklich alles anpassen – von individuellen Farbeinstellungen bis zum glimmenden Sony-Logo. Die Menüs sind traumhaft zu bedienen. Sie sehen schick aus und reagieren schnell, ohne merkliche Verzögerung auf Tastendrücke.

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