Dinosaurier-Roboter Pleo: Haustierersatz oder Elektroschrott?

Der kleine Baby-Dinosaurier Pleo macht keinen Dreck, muss nicht zum Arzt, überlebt auch ohne Wasser und Futter und lässt sich bei Bedarf auch einfach einmal abschalten. Ersetzt er Hund und Katze?


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Das kleine Dinosaurier-Haustier Pleo ist eine Revolution. Zum ersten Mal gibt es einen Roboter im Massenmarkt, der Emotionen hervorruft und auf seine Umwelt reagiert. Der niest und schnarcht, dessen Bauch rumort, der auch mal weint oder lacht. Damit das funktioniert, sorgen sechs Prozessoren, 38 Sensoren, 14 Motoren und über 100 Getriebe für Bewegung und Aktion. Eine technische Meisterleistung ist der Babysaurier auf jeden Fall.

Fans hat er überall. Zu den Käufern zählen Familien wie Alleinstehende, er dient als Spielzeug für Kinder und als Haustierersatz. Die Liebe zum Robo-Saurier geht soweit, dass der Hersteller sogar ein Programm zur Wiedergeburt anbietet: Geht ein Pleo kaputt, überträgt Ugobe auf Wunsch die „Seele“ auf ein Ersatzgerät.

Die meisten Menschen reagieren positiv auf Pleo. Auf das Plastikskelett mit Elektronik und Latexhaut, auf seine hübschen, blauen oder goldenen Augen. Doch er ist auch umstritten. Er hat was, das ist klar. Aber es ist schon komisch, wenn man seine Plastikfüße mit Schaltern an der Unterseite kitzelt, über seine Latexhaut fährt – und er lacht. Es ist komisch, ein Elektro-Tier zu rufen, es zu füttern und sich darum zu kümmern. Und: Sollten Kinder eigentlich ein „Haustier“ haben, das sich abschalten lässt, wenn es nervt? Was halten Sie von Pleo?

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