Cowon iAudio D2: Fantastischer Medienplayer mit Touchscreen

Zu seiner Markteinführung 2007 war der Hauptkritikpunkt am iAudio D2 der hohe Preis: die Versionen ohne DAB mit 2 und 4 GByte Speicher kosteten 219 beziehungsweise 259 Euro. Für den Creative Zen V Plus musste man damals ähnlich viel hinblättern, dieser brachte jedoch den doppelten Speicher mit. Inzwischen gibt es den kompakten Medienplayer von Cowon in der 8 GByte-Ausführung mit DAB schon für gut 200 Euro. Die Variante mit 16 GByte ohne DAB ist sogar noch etwas günstiger. Preislich liegt sie mit dem iPod Nano 4G auf einem Niveau.

Audiofanatiker aufgepasst: Neben den üblichen Formaten kann der D2 als einer von Wenigen auch mit den verlustfreien Audiocodecs FLAC und APE umgehen. Ersetzt man die mitgelieferten Ohrhörer durch eine hochwertige Ausführung, ist vollster Musikgenuß garantiert.

Design

Wer den Cowon iAudio D2 einmal in der Hand hält, möchte ihn am liebsten nicht mehr hergeben. Das Gehäuse ist erstklassig verarbeitet und auch die Bedienelemente fühlen sich sehr solide an. Neben einem An/Aus- und Hold-Schieber ist der Player mit einer Menütaste und zwei Lautstärketasten ausgestattet. Unter einer Klappe auf der linken Seite verbergen sich die Anschlüsse. Der D2 verfügt über eine Standard-Mini-USB-Buchse sowie einen proprietären Anschluss für das Ladegerät. Unterhalb des Displays befindet sich ein Einschub für SD/SDHC/MMC-Karten. Das Gehäuse ist mit den Abmessungen von 78,0 mal 55,4 mal 16,6 mm in etwa so groß wie das des iPod Nano der dritten Generation, allerdings mehr als doppelt so dick. Mit seinen 91 Gramm bringt das Gerät auch etwas mehr auf die Waage als die Konkurrenz von Apple – im Zusammenhang mit der exzellenten Verarbeitung macht es dadurch aber einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck.

Der 2,5 Zoll große Touchscreen zaubert mit seinen 16 Millionen Farben ein fantastisches Bild hervor. Das berührungsempfindliche Display reagiert sehr präzise: Der Finger reicht für die Bedienung völlig aus. Der Stylus baumelt deswegen meist nur untätig am Gummiband. Steckt man ihn jedoch in den Schlitz rechts unten im Gerät, dient er als Standfuß für den D2. Je nach Orientierung des dreieckigen Stiftes kann der Player so in zwei verschiedenen Winkeln aufgestellt werden. Die Menüführung ist anfangs etwas ungewohnt. Wir vermissen die intuitiv begreifbare Steuerung eines Apple iPod. Technikbegeisterte dürften sich aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell zurechtfinden.

Cowon iAudio D2
Der Stylus dient auch als praktischer Standfuß. Je nach Orientierung steht der D2 in einem anderen Winkel auf dem Tisch

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