Externe Festplatten mit Mediaplayer und HDMI

Multimediafestplatten machen Filme, Musik und Fotos mobil. Möchte man die neueste Staffel der aktuellen Kultserie, einen aktuellen Film oder die TV-Aufnahmen vom letzten Wochenende zu einem Freund mitnehmen, bieten sich Festplatten mit USB und HDMI-Anschluss an. Sie dienen als klassischer Datenspeicher und als Mediaplayer zugleich, funktionieren also ohne Zusatzhardware direkt am Fernseher.

Viele Computer sind voll mit Musik, Filmen und Fotos für ein unterhaltsames Abendprogramm. Doch leider stehen PCs nur selten im bequemen Wohnzimmer, und die meisten Arbeitsecken oder Schreibtische bieten nur wenig Komfort für einen gemütlichen Filmabend. Wie also PC und Entertainment am Fernseher oder der Stereoanlage vereinen? Eine Möglichkeit: Wände aufstemmen und Kabel verlegen. Eine andere: Film- und Musikdateien einfach auf eine mobile Multimediafestplatte bannen, die die Daten direkt abspielt. Multimediafestplatten gibt es mit Kapazitäten von bis zu einem Terabyte, mit Anschlüssen wie Cinch, S-Video, HDMI und mehr. Einige Modelle kommunizieren sogar per WLAN mit dem Computer und dem Internet.

Die passende Schnittstelle

Je nach Ausführung bieten die Festplatten unterschiedliche Kapazitäten und Schnittstellen. Sie unterstützen diverse Dateiformate. Welches Modell in Frage kommt, hängt in erster Line von der vorhanden Multimediaausstattung ab, also TV-Gerät und Stereo-Anlage. Kommt beispielsweise noch ein alter Röhrenfernseher zum Einsatz, lassen sich die meisten Modelle über Cinch oder S-Video verbinden. Wenige Geräte sind zusätzlich mit einer Scart-Buchse ausgestattet, wie sie die PX-MX500L von Plextor hat. Wer hingegen seinen neuen Full-HD-Flachbildschirm ansteuern will, sollte auf ein Modell mit HDMI-Schnittstelle setzen – wie den Mediaplayer-450 WLAN von Freecom oder Emtecs Movie Cube R700. In puncto Audio lassen sich so gut wie alle Modelle einfach mit einem analogen Cinch-Kabel mit einer Stereoanlage oder dem Fernseher verbinden. Bei 5.1-Sound sieht es etwas anders aus. Hier bietet etwa die MediaStation Pro Wireless von Verbatim einen optischen Ausgang für DTS Dolby in 5.1-Qualität – ein Muss für Surround-Fans.

Der Datentransfer

Aber nicht nur die Schnittstellen-Ausstattung zur Bild- und Tonübertragung unterscheiden sich von Modell zu Modell, sondern auch die Möglichkeit, wie die Daten auf die Platte kommen. Während günstige Systeme lediglich USB zur Verfügung stellen, bieten Multimediaplatten wie der Movie Cube R700 oder die MediaStation Pro Wireless alternativ WLAN an. So kann die Festplatte bequem im Wohnzimmer aufgestellt und mit Multimediadaten aus dem Arbeitszimmer per Funk gefüttert werden. Alternativ lassen sich die Daten häufig auch streamen oder mit einer Internetverbindung Radio- oder TV-Sendungen aus dem World Wide Web empfangen. Außerdem bieten einige Mittelklasse-Platten für ähnliche Funktionen eine LAN-Verbindung.

WLAN und USB sind nicht die einzigen Möglichkeiten, Multimediafestplatten mit Daten zu füllen. Viele der kompakten Entertainer lassen sich auch direkt und ohne Umwege mit einem USB-Stick, einer mobilen Festplatte oder Speicherkarten verbinden. Hierfür verfügen sie über einen USB-Host, der wie die USB-Schnittstelle am PC funktioniert.

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