Irgendwann in den letzten fünf Jahren haben die TV-Hersteller ganz offensichtlich vergessen, dass nicht jeder Mensch in einer geräumigen Villa wohnt. Ein durchschnittliches deutsches Wohnzimmer ist wohl nicht wirklich für einen 50-Zoll-Bildschirm geeignet.

Bei Philips scheint man das begriffen zu haben. Vor allem ist dort auch angekommen, dass jene Privatanwender, die nicht über ein fußballfeldgroßes Wohnzimmer verfügen, dennoch an neuester Technologie und einer einwandfreien Bildqualität interessiert sind. Aus diesem Grund macht der Cineos 32PFL9603 zumindest auf dem Papier einen hervorragenden Eindruck. Doch wie bewährt er sich in der Praxis? Das Gerät ist ab sofort für etwa 1000 Euro erhältlich.

Design

Rein äußerlich sieht der 32-Zöller 9603 genau wie sein großer Bruder aus, der 42 Zoll messende 9703. Und das ist keineswegs schlecht. Denn der Fernseher zählt ohne Zweifel zu den schönsten Produkten aus dem Hause Philips. Das Gehäuse umrahmt eine stylische, aber auch praktische Einfassung. Mit dabei sind zwei Lautsprechersets. Ein Set liefert über Trichterlautsprecher den Ton im Stimmbereich (Mitten und Höhen). Das andere Set wurde an der Rückseite untergebracht und kümmert sich um die tiefen Töne.

Die Vorderseite glänzt absolut ebenmäßig. Sie wird durch keinerlei Bedienelemente beeinträchtigt. Lediglich eine Betriebsanzeige in Form eines langen weißen Streifens ist zu sehen. Die Annahme, dass sie auch als Ein-Aus-Schalter dient, wird aber leider enttäuscht. Auf der rechten Seite gibt es einige Bedienelemente, um die Lautstärke anzupassen, umzuschalten oder das Gerät an- und auszuschalten.

Auf der Rückseite befinden sich die üblichen Anschlussmöglichkeiten. Der Philips bietet vier HDMI-Buchsen. Eine davon sitzt seitlich, neben einer Reihe von S-Video- und Composite-Eingängen. Außerdem gibt es Component- und VGA-Ports für analoge Quellen wie Spielekonsolen und manche hochskalierende DVD-Player.

Allerdings führt kein Weg daran vorbei, auch die Fernbedienung anzusprechen. Bislang gab es nicht viel an Philips‘ Fernbedienungen mit Navigationsrad auszusetzen. Doch in diesem Fall machen sich einige Kritikpunkte bemerkbar.

Bei der Navigation durch die Menüs schießt das empfindliche Rad einfach viel zu leicht über sein Ziel hinaus. Das mag vielleicht etwas pedantisch klingen. Aber auf Dauer treibt einen das wirklich zur Verzweiflung. Die meisten Tasten der Fernbedienung funktionieren einwandfrei. Auf das Navigationsrad können wir hingegen wirklich verzichten.

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