Digitale Bilderrahmen haben den gewöhnlichen Holz- oder Plastik-Modellen von Oma einiges voraus. Sie zeigen nicht nur ein Bild, sondern so viele, wie in den Speicher passen. Außerdem haben die eingebauten Displays eine Hintergrundbeleuchtung, wodurch die Fotos auch in dunklen Räumen wunderbar zu erkennen sind. Ein weiteres Plus ist der Mehrwert vieler Rahmen: So zeigt der 199 Euro teure Mona Lisa von Aiptek nicht nur Bilder an, sondern dient auch als Wecker.

Das wahre Highlight des Mona Lisa ist aber nicht seine Weckfunktion. Der auf der IFA 2008 vorgestellte Rahmen kommt als erster mit einer integrierten Kamera, die auch Omas alte Fotos ins digitale Zeitalter holt.

Design

Von edlen Materialien kann beim 27 mal 18 mal 3 Zentimeter großen Mona Lisa leider nicht die Rede sein. Stattdessen beherrscht Plastik sein Gehäusedesign. Trotzdem wirkt er nicht billig. Maßgeblich daran beteiligt sind passende Spaltmaße und klare Linien.

Von vorne betrachtet dominiert der graue Plastikrahmen um das 16:9-Display. Aiptek vermeidet hier eine glatte Oberfläche. Dadurch hebt das Grau sich vom Plexiglas über dem Display für den Betrachter stärker ab. Für ein subjektiv höheres Kontrastverhältnis des Screens verpasst ihm der Hersteller einen schwarzen Rand. Über dem Display sitzt der ebenfalls schwarze Infrarotempfänger für die mitgelieferte Fernbedienung.

Von den Bedienelementen sind von vorne nur zwei Knöpfe zu sehen. Sie sitzen in den unteren beiden Ecken des grauen Plastikrahmens. Serienmäßig sind sie mit blauen LEDs beleuchtet. Wer es dezenter will, kann den blauen Schimmer per Menü ausschalten.

Die Rückseite ist komplett in Schwarz gehalten. Lediglich die rechts und links verbauten Bedienelemente sind silbern lackiert. Wer von hinten auf den Bilderrahmen blickt, findet links oben einen im Gehäuse versenkten Anschluss für USB-Speichermedien. Darunter verbaut Aiptek Exit- und Menü-Knopf. Rechs finden Fotofans untereinander Copy-Taste, Delete-Button und ein Steuerkreuz für die Navigation.

In der Mitte erhebt sich eine kleine „Anhöhe“. Der Hersteller rundet ihre Kanten ab, wodurch die etwa 1,5 Zentimeter mehr Dicke nicht so stark auffallen. In der Mitte des dickeren Bereiches sitzt die 5-Megapixel-Kamera. Rechts und links von ihr sind zwei Lautsprecher zu erkennen. Darüber befinden sich Einschalter, Status-LED sowie der Lautstärkeregler. Unter der Kamera verbirgt sich der Akku hinter einer kleinen Klappe. Am unteren Rand des Rahmens hat der erhöhte Bereich eine längliche Aussparung. Dort legen Fotografen die Speicherkarte ihrer Kamera ein und verbinden den Bilderrahmen via Mini-USB-Port mit dem mitgelieferten Netzteil oder dem Computer. Außerdem können sie hier einen kleinen Standfuß herausziehen, der den Rahmen vor dem Umfallen bewahrt.


Der Hersteller hat einen Fotohalter entwickelt, der das Digitalisieren von Bildern erleichtert.

Für das Positionieren von Bildern vor der Kamera hat der Hersteller einen Standfuß mit Fotohalter entwickelt. Beim Auspacken macht er einen wackligen Eindruck. Die Plastikplatte, die bis zu 10 mal 15 Zentimeter große Bilder hält, verbindet ein klappbarer zweiteiliger Arm mit dem Rahmen. Nach seinem Ausfahren bringen Anwender ihn durch Drehen um eine viertel Umdrehung an der Linse an. Hängt er einmal dort, wackelt er gleich viel weniger und wirkt recht solide.

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