Als die Kuro-Serie im vergangenen Jahr auf den Markt kam, heimste sie von TV-Experten und Technikfreaks gleichermaßen gute Bewertungen ein. Jeder, der die beeindruckenden Schwarztöne dieser Geräte sieht, ist fasziniert davon, wie effektiv Pioneer die Plasmatechnologie weiterentwickelt hat. Ungefähr zur selben Zeit kamen dann auch die ersten 1080p-Plasmabildschirme heraus. Sie brachten insgesamt eine deutliche Verringerung der Bildartefakte mit sich.

All diese Verbesserungen haben die Plasmafernseher vorangebracht. Sie konnten sich als ernstzunehmende Konkurrenz zu LCDs etablieren. Außerdem verfügen Verbraucher mit speziellen Anforderungen an TV-Geräte nun über mehr Auswahl. Was hat aber der knapp 3000 Euro teure Pioneer Kuro PDP-LX5090 wirklich zu bieten?

Design

Bei dem vor Kurzem durchgeführten Test des LX6090 war das Testgerät mit Seitenlautsprechern ausgestattet. Das Testmodell des LX5090 ist dagegen mit Unterbaulautsprechern versehen. Dafür gibt es auch einen etwas anderer Tischstandfuß. Er hebt das Fernsehgerät etwas höher an, um die Lautsprecherleiste unterzubringen. Diese Konfiguration erscheint praktischer. Denn sie beansprucht weniger Platz, was in kleinen Räumen von Vorteil sein kann.

Der Fernseher besitzt ansonsten das gleiche Basisdesign der anderen Kuro-Modelle. Schwarz steht im Vordergrund. Das soll natürlich die eindrucksvollen tiefen Schwarztöne der Wiedergabe mit diesem Gerät unterstreichen. Steht der Kuro einmal im Wohnzimmer, vergeht mit Sicherheit mindestens eine Stunde, bis der Benutzer ihn zum ersten Mal einschaltet. Das erklärt sich einerseits dadurch, dass er zunächst nur das ausgeschaltete Gerät in Ruhe bewundern will. Doch vor allem liegt es daran, dass er ewig braucht, um den Netzschalter zu finden. Denn der sitzt unten auf der Rückseite, gut versteckt unter einer Abdeckung.

Ansonsten finden sich auf der Rückseite noch die üblichen drei HDMI-Buchsen. Diese ergänzen drei Scart-Anschlüsse, eine Component-RCA-Buchse und ein VGA-Port. Hinzu kommen RCA-Audio-Eingänge, ein Subwoofer-Ausgang sowie optische und koaxiale Digitalausgänge.

Seitlich sind ein Composite-Eingang, ein Kopfhörer-Ausgang sowie ein USB-Port angebracht. Damit lassen sich mit einem einzigen Knopfdruck Fotos über USB anzeigen. Das ist ausnehmend praktisch für alle, die gerne einen 3000 Euro teuren Bilderrahmen ihr Eigen nennen wollen.

Auch die Fernbedienung sieht wirklich schick aus. Sie besteht aus stabilen Materialien wie Metall und hochwertigem Kunststoff. Irgendwie gleicht sie einer Art magischem Schwert zum Umschalten der TV-Programme. Alle Tasten sind da, wo sie hingehören, und lassen sich ganz leicht bedienen. Anzumerken bleibt, dass der Infrarotsensor, warum auch immer, auf der entgegengesetzten Seite der Betriebsanzeige positioniert wurde. Deshalb gibt es mitunter Verständigungsprobleme. In diesem Fall genügt es jedoch, die Fernbedienung auf die rechte Seite des Bildschirms zu richten. Schon funktioniert sie wieder.

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