Daten und Fakten: Alles zu den neuen MacBooks

Gestern hat Apple eine neue Generation seiner Notebooks vorgestellt. Bis auf das MacBook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm hat der Hersteller sein komplettes Produktportfolio zumindest technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Die Gerüchteköche wussten mal wieder alles besser. Und abgesehen davon, dass Apple immer noch keinen Tablet-PC im Angebot hat, hatten sie auch recht: Wie vorhergesagt hat der Konzern gestern neue Notebooks vorgestellt.

Alle drei Serien – MacBook, MacBook Pro und MacBook Air – sind überarbeitet. Das gilt für die Optik wie auch für die Technik: Neben einem neuen, stabilen und aus einem Stück gefertigten Gehäuserahmen aus Aluminium betrifft die größte technische Änderung den Wechsel des Chipsatzes. Wo bisher Intel drin war, kommt nun Nvidia zum Einsatz.

Beeindruckend ist das neue Gehäuse. Im Automobilbereich nennt man so etwas wohl Monoblock: Aus einem massiven, 1,3 Kilo schweren Alu-Kasten fräst der Hersteller fast 1,2 Kilo Material heraus – Platz für Festplatte oder SSD, Tastatur, Mainboard, Maus und alle weiteren Komponenten. Übrig bleibt ein gut 110 Gramm leichter Alu-Rahmen aus einem Stück, in dem die Hardware ihren Platz findet. Das soll leicht und stabil sein.

Auch neu ist das TrackPad genannte Touchpad. Es kommt nun mit Multitouch-Gesten von bis zu vier Fingern gleichzeitig klar. Außerdem gibt es keine mechanische Maustaste unterhalb des Sensorfelds mehr – dafür dient gleich die gesamte Fläche als Knopf.

MacBook

Die Displaygröße kennen wir schon: Auch die neue Generation des klassischen MacBooks kommt mit 13,3-Zoll-Display, das 1280 mal 800 Pixel auflöst. Darüber sitzt, wie gehabt, die Linse der von Apple iSight genannten Webcam.

Das MacBook ist in zwei Ausführungen zu haben. Herzstück bei beiden ist ein Intel-Core2-Duo-Prozessor, der mit 2,0 beziehungsweise 2,4 GHz arbeitet. Die Grafikberechnungen übernimmt der Nvidia-Chipsatz GeForce 9400M, der auf bis zu 256 MByte Arbeitsspeicher zurückgreift. Apropos, davon haben beide MacBooks 2 GByte zu bieten – 4 GByte sind maximal möglich.

Beide verfügen über das bekannte SuperDrive-Laufwerk mit Slot-In-Technik. Das günstigere der beiden Geräte (1199 Euro) kommt mit 160 GByte großer Festplatte, das andere Modell für 1499 Euro speichert 250 GByte. Ein weiterer Vorteil der teureren Ausführung ist die beleuchtete Tastatur. Neu an Bord beider Modelle ist WLAN nach 802.11a/b/g und n-Draft.

Hier hat Apple nur die 15-Zoll-Variante überarbeitet. Wer ein 17-Zoll-Gerät bestellt, bekommt noch die alte, bekannte Ausführung.

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