Lese-Tipp

Wir alle müssen die richtige Computermaus finden, sei es zum Spielen, Arbeiten oder Surfen. Doch dabei kann man ziemlich daneben langen, wie diese 16 verrückten Design-Fehlschläge beweisen.

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Creative Zen Mozaic

Testbericht

Hersteller: Creative Labs Listenpreis: Fazit:

Der Zen Mozaic hat einen tollen Klang und ordentliche Funktionen, ist aber alles andere als revolutionär.

Pro
  • ausgezeichnete Klangqualität
  • ordentliche Funktionen
  • UKW-Radio
  • lange Akkulaufzeit
Contra
  • unterstützt nur wenige Video- und Fotoformate
  • Konvertierung von Videoformaten nur über die beiliegende Software
Testurteil
GUT
7,0
von 10 Punkten
7,0 stars

Harmloser iPod-Rivale: Creative Zen Mozaic

Creative hat mit dem Mozaic weder den MP3-Player neu erfunden noch ihn um besonders aufregende Features ergänzt. Doch der Mozaic kann mit seiner erstklassigen Klangqualität und ordentlichen Funktionen durchaus überzeugen. Mit einem Preis von etwa 130 Euro bei einer Speicherkapazität von 16 GByte ist zumindest das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

Mit dem Zen brachte Creative im vergangenen Jahr einen mehr als würdigen Nachfolger für den beliebten Zen Vision M heraus. Nun rückt das Unternehmen seinen Klassiker, den Zen V Plus, etwas mehr in den Hintergrund – und stellt dafür den Zen Mozaic ins Rampenlicht. Den Musik- und Videoplayer gibt es mit wahlweise 2, 4, 8 oder 16 GByte Speicher.

Sein schärfster Konkurrent, der iPod Nano, ist in der 16-GByte-Version für etwa 150 Euro erhältlich. Der Mozaic ist bei identischer Kapazität bereits für knapp 130 Euro zu haben. Damit hat er gute Karten, dem iPod Paroli zu bieten. Doch kann sich der künstlerisch aufgemotzte neue Zen auch in anderen Bereichen behaupten?

Design

Ein besonders elegantes Gerät hervorzubringen war offensichtlich eine der Prioritäten bei der Entwicklung des Mozaic. Dennoch entfernt er sich nicht weit von gängigen Standards. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff. An der Oberseite befinden sich das kleine Display mit 128 mal 160 Pixeln, ein Vier-Wege-Bedienfeld sowie sämtliche Funktions- und Menü-Tasten.

Wie bei den meisten neuen Zens gibt es auch hier auf der Rückseite einen putzigen kleinen Lautsprecher. Etliche Zeitgenossen sind davon nicht sonderlich begeistert. Denn dieses Feature wird scheinbar ausschließlich von Jugendlichen in Bus und Bahn benutzt. Aber zumindest geht der Lautsprecher nicht auf Kosten anderer Funktionen. Außerdem ist er für Podcasts durchaus praktisch und zudem etwas, was Apples Nano nicht zu bieten hat.

Allerdings fühlen sich dafür die Bedientasten bei vielen anderen Playern bei weitem nicht so billig an. Das ist definitiv einer der größten Makel des Mozaic. Die kleinen Tasten sind zwar gut zu bedienen, doch sie wirken einfach irgendwie unangenehm. Im Großen und Ganzen macht der Player aber einen sehr stabilen Eindruck. Er scheint auch für den raubeinigeren Umgang geeignet.

Funktionsumfang

Leider unterstützt der Mozaic nur die absoluten Standard-Audioformate: MP3, WMA und WAV sowie das mittlerweile absolut veraltete MJPEG-Videoformat. Außerdem verfügt der Player über ein integriertes UKW-Radio mit 32 frei belegbaren Speicherplätzen. Die dafür notwendige Antenne ist in den mitgelieferten Ohrhörern untergebracht. Das wirkt sich ziemlich unpraktisch aus, wenn der Player mit tragbaren Lautsprechern zusammenarbeiten soll. Darüber hinaus bietet der Mozaic noch einige Organizer-Funktionen, etwa einen Kalender und eine Adressdatenbank.

Audible-Hörbücher in den Formaten 2, 3 und 4 werden ebenfalls unterstützt. Dasselbe gilt für WMA-Dateien mit dem DRM-Kopierschutz von Napster und Konsorten. Abgesehen von dem kleinen Lautsprecher auf der Rückseite verfügt das Gerät auch über ein integriertes Mikrofon. Damit lässt sich der Player auch als Diktiergerät nutzen. Er zeichnet im 16-kHz-WAV-Format auf, im Monobetrieb, mit einer Qualität von 64 KBit/s.

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