Open-Source-Movies: Spielfilme legal und kostenlos herunterladen

Dank Creative Commons gibt es Filme kostenfrei zum Download. Von lustigen Kurzfilmen wie „The Elephants Dream“ bis hin zu kompletten Spielfilmen wie „Route 66″ ist für die ganze Familie etwas dabei. CNET.de macht eine Bestandsaufnahme, welche Open-Source-Movies es gratis zum Download gibt.

Unter Künstlern besteht schon lange die Idee, Werke kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Allerdings gab es dabei ein großes Problem: fehlende Lizenzverträge. Wer nicht die Möglichkeit besaß, selbst differenzierte Lizenzverträge zu entwerfen, konnte seine Arbeit nur unter der Prämisse „alle Rechte vorbehalten“ veröffentlichen. Das hat sich 2001 mit der Schöpfung der Creative Commons geändert. Die nicht profitable Organisation stellt sechs vorgefertigte Linzenzverträge bereit, die dem Lizenzgeber mehr Freiheiten an die Hand geben. Das ist nicht nur für Künstler praktisch, auch Verbraucher profitieren von den neuen Lizenzen: Viele Creative-Commons-Filme gibt es kostenlos zum Download.

Creative-Commons-Spielfilme

Elephants Dream

Der bekannteste Open-Source-Film handelt von den beiden Hauptdarsteller Emo und Proog. Sie sind in einer riesigen Maschine gefangen. Auf ihrem gefährlichen Weg nach draußen warten jede Menge Abenteuer. Sie müssen sich durch Irrwälder aus Kabeln und allerhand kuriosen Gerätschaften schlagen, um wieder ans Tageslicht zu gelangen.

„Elephants Dream“ ist auf der Website der Filmemacher zum Download verfügbar. Neben einer Full-HD-Version mit 5.1-Ton steht der Film auch als Stream und als 1024-Pixel-Variante bereit. Auch das Making Of und die DVD-Extras gibt es kostenlos. Das Besondere an „Elephants Dream“: Der Creative-Commons-Kurzfilm schmückt die erste europäische HD-DVD. Zwar handelt es sich beim 3D-animierten Elefantentraum nur um einen Kurzfilm, dafür ist er umso amüsanter und mittlerweile ein echter Creative-Commons-Kultstreifen.

CH7

In dieser Schweizer Produktion geht es um die junge Regisseurin Tina, die um jeden Preis einen Film drehen möchte. Nachdem sie von einer Filmhochschule abgewiesen wird, bekommt sie kurz darauf einen Job beim einzigen nationalen Privatfernsehsender der Schweiz: CH7. Allerdings verkennt ihr dortiger Chef ihr Talent, woraufhin sie beschließt, einen eigenen Film zu produzieren. Sie holt ihren Freund Diego, einen Schrotthändler, mit ins Boot und dreht drauf los. Dabei sind ihr alle Mittel recht. Sie setzt größtenteils auf unfreiwillige Schauspieler. Trotzdem geht ihr bald das Geld aus. Die Lösung des Problems soll ein Banküberfall sein.

Wer wissen möchte, wie es weitergeht, kann sich CH7 völlig kostenfrei auf der Website der Filmemacher herunterladen. Der Streifen war der erste Spielfilm, der unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurde. Bisher wurde er laut Angaben der Filmemacher mehr als 100.000-mal heruntergeladen.

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