Einer der Hauptkritikpunkte an Philips-Fernsehern bleibt ihr relativ hoher Preis. So attraktiv die 9000er-Reihe auch ist, kostet sie doch deutlich mehr als die meisten Mitbewerber. Deshalb ist es eine erfreuliche Neuigkeit, dass die 7600er-Serie ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bietet, aber ähnliche Funktionen mitbringt.

Im Test haben wir einen DVB-T-Sender eingestellt, einen Blu-ray-Player angeschlossen und den Raum abgedunkelt, um herauszufinden, ob dieses Modell genauso gut ist wie sein großer Bruder. Es gibt zwar kein Popcorn, dafür aber eine Ausgabe des 80er-Jahre-Klassikers „Lockere Geschäfte“ zur Bewertung dieses Fernsehers.

Design

Philips gehört mittlerweile zu den ganz Großen im Bereich Fernsehdesign. Die neueren Modelle des Herstellers wirken zugleich originell und ästhetisch gelungen. Auch bei der Ausstattung ihrer Fernseher haben die Holländer deutliche Fortschritte gemacht. Das gilt besonders für die Klangleistung.

Die 9000er-Serie von Philips ist wirklich beeindruckend. Deshalb haben wir auch den 7603 mit großer Spannung erwartet. Die Baureihen unterscheiden sich in erster Linie in zwei Aspekten: Der 7603 ist wesentlich preisgünstiger, bietet jedoch nicht das erweiterte dreiseitige Ambilight-System.

Dafür löst die Fernbedienung des 7603 beim Benutzer deutlich weniger Frust aus als die des großen Bruders. Der 9703 verwendet eine Drehscheibe zur Navigation durch die Menüs. Die Idee an sich ist nicht schlecht, doch eine präzise Steuerung fällt mit dieser Scheibe recht schwer. Das kann dann schnell ziemlichen Frust auslösen. Beim 7603 hat Philips die Scheibe durch ein gängiges Navigationspad ersetzt. Es lässt sich viel einfacher und weniger frustrierend gebrauchen. Allerdings fühlt sich die neue Fernbedienung auch deutlich billiger an.

Funktionsumfang

Wie diverse andere aktuelle Fernseher hat auch der 7603 eine USB-Schnittstelle. Daran lässt sich ein Speicherstick mit Musik und Fotos zur Wiedergabe über den Bildschirm anschließen. Leider unterstützt dieses spezielle Modell keine Videos. Das ist wirklich schade, denn dadurch bekäme der Philips einen zusätzlichen Pfiff.

Ambilight ist hier in der Version mit zwei beleuchteten Seiten vorhanden. Das geht in Ordnung, der Effekt fällt jedoch nicht ganz so fesselnd aus wie die dreiseitige Ausführung der teureren Modelle. Das System bietet aber die gleichen Optionen. Dazu gehören die Möglichkeiten, nur eine Farbe auf die Wand zu werfen sowie Reaktionszeit und Helligkeit der Beleuchtung einzustellen.

Ambilight setzt sich am besten in Szene, wenn der Fernseher vor einer weißen oder zumindest hellen Wand positioniert wird. Bei einem gelungenen Arrangement kann das ein schönes Erlebnis sein.

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