Wer einen Fernseher mit voller HD-1080p-Auflösung, 100-Hz-Bildverarbeitung und zahlreichen Anschlussmöglichkeiten sucht, hat mit dem Sharp Aquos 32XL8E ein passendes Modell gefunden. Allerdings nur, sofern ihm 900 Euro dafür angemessen erscheinen.

Auf den ersten Blick wirkt der hohe Preis möglicherweise abschreckend. Doch dieser LCD-TV zielt eben in erster Linie auf all jene ab, die einen 1080p-Fernseher wollen, zuhause aber keinen Platz für größere Geräte haben.

Design

Dieser relativ kleine Sharp sieht sehr elegant aus. Das ist nicht zuletzt deshalb erfreulich, weil der Trend bei kleineren Fernsehern eher in Richtung langweilige schwarze oder graue Kiste geht. Was das gewohnt attraktive Design von Sharp-Fernsehern anbelangt, stellt dieses Gerät also keine Ausnahme dar.

Der Fernseher kommt überwiegend in Schwarz daher. Erwartungsgemäß strahlt er in hochreflektierendem Glanz. Das ist bei Flachbildschirmen immer noch der vorherrschende Standard. Unterhalb des Bildschirms wogt die silberne Sharp-Welle, das Markenzeichen der Firma. Sie trennt das Display von den Lautsprechern. Der Rahmen fällt ziemlich dünn aus. Dadurch macht das Gerät einen kompakten Eindruck. Das dürfte allen gefallen, die sich keinen schwarzen Kunststoffklotz als Mittelpunkt ihres Wohnzimmers wünschen.

Im Hinblick auf das Design gibt es beim XL8 lediglich etwas an der Fernbedienung auszusetzen. Sharp hat an der Optik seiner Fernbedienungen schon länger keine Änderungen mehr vorgenommen. Sie wirken funktionell, sehen aber nicht gerade schick aus. Und ein etwas widerstandsfähigeres Material würde ihnen definitiv auch nicht schaden. Schließlich handelt es sich bei diesen Fernsehgeräten um Produkte der gehobeneren Kategorie. Sie haben einen durchaus stolzen Preis. Da passt solch eine Fernbedienung einfach nicht zum Rest. Allerdings gibt es sicherlich weitaus wichtigere Aspekte beim Fernsehkauf als das Aussehen der Fernbedienung.

Auf der Geräterückseite befinden sich drei HDMI-Eingänge. Das erscheint für einen Fernseher dieser Größe äußerst großzügig. Unser Referenzmodell, der Pioneer Kuro, hat bei einer Bildschirmdiagonale von 50 Zoll ebenfalls drei. Es gibt auch zwei Scart-Buchsen, um beispielsweise ältere DVD-Player und DVB-T-Receiver ohne HDMI anzuschließen. Außerdem sind zudem Component- und VGA-Eingänge vorhanden. Das erscheint vor allem für PC- und Xbox-360-Besitzer nicht unwichtig. Denn hier ist HDMI ebenfalls nicht gerade weit verbreitet.

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