Wer Eee hört, denkt an kleine, günstige Notebooks – oder kurz Netbooks. Was Asus hier unter dem Namen Eee Top präsentiert, hat damit allerdings gar nichts zu tun – lediglich die technische Basis auf Intel-Atom-Plattform hat dieser All-in-One-Rechner mit seinen portablen Brüdern gemein. Er verbraucht wenig Strom, kostet wenig und bringt alles mit, was man zum Surfen, für einfache Multimediaanwendungen oder Office so braucht. Darüber hinaus hat er mit seinem 15,6 Zoll großen Touchscreen-Display ein Alleinstellungsmerkmal. Ab Ende November soll er auch in Deutschland zu haben sein. Unsere britischen Kollegen haben bereits einen Eee Top in ihrem Testlabor – und wir sehen uns an, ob dieser Computer hält, was seine Spezifikationen versprechen.

Design

Asus‘ Vorbild für den Eee Top ist auf den ersten Blick ersichtlich: Das Gerät sieht dem iMac von Apple wirklich sehr ähnlich. Das ist allerdings weder eine Überraschung noch eine schlechte Sache – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Asus im Auftrag von Apple an der Herstellung der iMac-Hardware beteiligt ist.

Wie der All-in-One-Rechner von Apple sitzt auch der Eee Top in einem herrlich glänzenden, weißen Gehäuse. Er versucht dennoch, sich mit eigenen Designmerkmalen abzusetzen. So verfügt er unten über einen Standfuß aus klarem Plexiglas, das eine blaue LED beherbergt. Im laufenden Betrieb leichtet der Fuß bläulich. Die Intensität des Lichts lässt sich per Software einstellen, und das ist praktisch: Nicht, dass sonst die Nachbarn denken, wir würden exotische Pflanzen züchten…

Direkt unter dem Display sitzt die obligatorische Lautsprecher-Abdeckung. Darüber hinaus gibt es Tasten zum Einstellen der Bildschirmhelligkeit, der Lautstärke, zum Ein- und Ausschalten des Eee Top sowie zum sofortigen Abschalten der Display-Hintergrundbeleuchtung. Wofür das gut ist, bleibt uns unklar – denn im Büro verhindert schließlich auch ein Druck auf Alt-Tab, dass die Kollegen einen beim Facebook-Stöbern erwischen.

Auf der linken Seite des Gehäuses sitzen ein paar gut erreichbare USB-Ports sowie ein Kartenleser, der mit MMC-, SD- und MS-Pro-Speicherkarten zurechtkommt. Auf der Rückseite verbergen sich vier weitere USB-Ports, die Netzwerkschnittstelle sowie drei Klinkenbuchsen zum Anschluss von Surround-Sound-Lautsprechern, Headsets oder Mikrofon und Kopfhörern.

Der Standfuß auf der Rückseite ist beweglich. Nutzer können so den Winkel einstellen, in dem der Eee Top auf dem Schreibtisch steht. Beim Justieren ist allerdings Vorsicht geboten – denn der Mechanismus rupft gerne mal das Kabel der Stromversorgung aus dem Rechner – und zack sind alle nicht gespeicherten Daten weg.

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