So manche Perle bleibt unentdeckt, weil sie nicht mit ihrem Aussehen locken kann. Eine schnöde Adresse verrät eben nicht immer alles über eine wahre Sehenswürdigkeit. So ähnlich müssen die Konstrukteure bei Mio Technology gedacht und daher eine Navigation nach Fotos entwickelt haben. Jedes Bild, das einen Geotag aufweist, lässt sich für diese besondere Art der Navigation heranziehen. Das Herunterladen der geogetaggten Fotos ist dabei ganz einfach – und auch das Selberknipsen kein Problem, etwa mit einem Foto-Handy mit GPS.

Design

Einen Designpreis wird das Mio Moov 370 nicht gewinnen: Zwar ziert ein hauchdünner silberner Rahmen das anthrazitfarbene Navigationssystem, der ihm ein wenig Eleganz verleiht. Doch der leichte Graustich des Gehäuses und die Form wirken eher gewöhnlich. Besser gelungen sind die großen Icons im Menü. Das Hauptmenü teilt sich auf drei Seiten auf. Jeder Punkt ist deutlich bezeichnet, so dass sich der Nutzer gut zurechtfindet. Über die Reihenfolge der einzelnen Menüpunktekann mman sich jedoch wundern: Ein SOS-Knopf sollte vielleicht besser vor dem Menüpunkt „Points of Interest“ kommen. Oder etwa nicht?

Eingeschaltet wird das Moov 370 über einen Ein-Aus-Schalter auf der Oberseite des Gerätes. Die Schalterstellung „Off“ wirkt sich dabei akkuschonend aus, so dass der Nutzer auch nach drei Tagen noch ein geladenes Gerät vorfindet. Daneben findet sich ein Reset-Button – das eingesetzte Windows Embedded lässt grüßen. Außerdem gibt es auf der Oberseite einen Steckplatz für SD-Karten. An der Unterseite befindet sich ein Anschluss für das USB-Kabel.

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