Alternativen zu iPod Touch: MP3-Player mit Touchscreen

Apple setzt Maßstäbe – das ist quasi Gesetz. Dennoch kommt auch das Flaggschiff der MP3-Player, Apples iPod Touch, trotz Facelift in die Jahre. Das macht ihn zwar nicht schlechter, die Konkurrenz aber besser – denn die kann nur lernen. Und somit gibt es inzwischen neben dem Touch sechs weitere tragbare Player mit berührungsempfindlichem Bildschirm – von 50 bis weit über 500 Euro, mit WLAN, A2DP, Multitouch, Festplatte oder Flash-Speicher.

„Es muss nicht immer Apple sein“ – dieser gängige Spruch leitet viele Storys rund um Notebooks, MP3-Player und Mobiltelefone ein, wenn sich die Konkurrenten mit MacBook, iPod Touch oder iPhone messen müssen. Unterm Strich bleibt Apple dann dennoch meist die beste Wahl, doch vor allem bei den tragbaren Mediaplayern mit berührungsempfindlichem Display sieht es anders aus. Zeit, mal einen Blick auf alle verfügbaren Modelle zu werfen.

Display

Wer Wert auf coole und praktische Multitouch-Bedienung legt, Bilder oder Webseiten also mit zwei Fingern vergrößern möchte, kommt um den iPod Touch nicht herum – die Konkurrenten erkennen durch die Bank nur einen Finger auf dem Display.

Unabhängig davon glänzt das 3,5 Zoll große iPhone-Display auch mit einem gestochen scharfen Bild. Eine Auflösung von 480 mal 320 Pixel sorgt dafür. Das ist zwar gut, aber nicht mehr das Ende der Fahnenstange: Drei Modelle im Vergleich bieten sogar 800 mal 480 Punkte bei Diagonalen von 4,8 bis 7 Zoll. Auch Samsungs YP-P2 macht einen guten Eindruck – mit 480 mal 272 Pixel ist die nominelle Auflösung zwar nicht ganz so hoch wie die des Touchs, dafür misst das Display aber auch nur 3 Zoll.

Ob man lieber ein kleines Display wie die 2,8-Zoll-Anzeige des Teac-Players oder den vergleichsweise riesigen 7-Zoll-Bildschirm des Archos 7 vorzieht, ist abhängig vom Einsatzgebiet. Beim Joggen ist der 640 Gramm schwere Archos genauso unpassend wie das winzige Teac-Display als Kinoersatz auf einer Weltreise.

Speicher

Auch hier hat man die Qual der Wahl: Soll es unempfindlicher Flash-Speicher sein, der auch beim Snowboarden mal den einen oder anderen Sturz oder Sprung überlebt? Dann fällt die Wahl auf Apple, Samsung, Teac oder Cowon D2. Den Vorteil der Flash-Module erkauft man sich allerdings durch eine geringere Kapazität – maximal 16 GByte sind so zu haben. Für die durchschnittliche Musiksammlung dürfte das aber fast ausreichen – und wer wirklich nur die Songs mitnimmt, die er aktuell hört, kommt auch mit der kleinsten Variante des Teac-Players klar. 1 GByte reicht immerhin für 15 Stunden Sound nonstop.

Wer hingegen eine gigantische Sammlung an Musik aus allen Epochen hat oder quasi das gesamte Repertoire eines DJs mit sich herumträgt, muss auf die gute, alte Festplatte zurückgreifen. Archos bietet seinen Player 7 mit bis zu 320 GByte Speicherkapazität an – das reicht nicht nur für eine gigantische Audio-Auswahl, sondern darüber hinaus auch noch für eine komplette Sammlung der Simpsons.

Leider eine Ausnahmeerscheinung an Playern ist der Speicherkartenslot – schade. Er stellt schließlich den besten Kompromiss dar, denn auf die kleinen und günstigen SD-Karten mit bis zu 16 GByte passt ordentlich Musik und Bild – und das Wechseln gelingt in Sekunden. Leider bieten nur Cowon D2 und Teac MP-540 einen Kartenleser an.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Alternativen zu iPod Touch: MP3-Player mit Touchscreen

  • Am 4. Februar 2009 um 02:07 von nadia

    Hmm
    Sieht sehr interessant aus finde ich.

    Ich moechte aber ueber Samsung p3 auch wissen.

    Ist es noch nicht auf dem Markt?

  • Am 4. Februar 2009 um 10:39 von Daniel Schraeder

    Re: Hmm
    Hallo Nadia,

    vielen Dank für das Lob. Der Samsung P3 wurde auf der CES in Las Vegas offiziell vorgestellt – also nachdem wir diesen Beitrag veröffentlicht haben. Ich habe eben noch mal bei Samsung angefragt. Die ersten P3-Geräte sind bereits auf dem Weg nach Deutschland – wir werden einen Test veröffentlichen, sobald wir ein Exemplar in den Fingern halten.

    Bei Gelgenheit aktualisieren wir dann auch diese Übersicht.

    Im Handel dürfte der P3 Anfang März erhältlich sein.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

  • Am 14. März 2011 um 18:17 von ash

    hi
    ich finde den samsung p3 doof
    der sieht iwi komisch aus und auch nicht im geringsten so wie der i pod touch—aber trotzdem—DANKE!

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