LGs erstes bei uns erhältliches Netbook X110 war bei Saturn schon als Schnäppchen zu haben – es kostete dort mit 379 Euro 20 Euro weniger, als die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers versprach. Als X110E gibt es das Gerät auch schon für einen Euro. E steht für Embedded und meint ein integriertes HSDPA-Modem, über das das Mini-Notebook auch Abseits von WLAN- und Kabelnetzen über das UMTS-Netz online geht. Freilich hat so ein Schnäppchen einen Haken: Man bindet sich an einen Zweijahresvertrag eines Mobilfunkanbieters und blecht über die Grundgebühr für sein Netbook.

Design

Wenn es am Design des X110 etwas Größeres auszusetzen gibt, haben wir es bislang einfach noch nicht gefunden. Schon auf den ersten Blick hinterlässt das Gerät einen hervorragenden Eindruck. Dafür sorgen das sich sanft verjüngende Gehäuse sowie die Qualität der farbigen Aufdrucke. Unser Testgerät trägt das zarte Rosa eines ausgelutschten Hubba-Bubba-Kaugummis – wer auf dezentere Farben steht, bekommt das Netbook aber auch in Schwarz oder Weiß.

Hebt man den Deckel, bleibt der gute Eindruck erhalten. Farblich sorgen hohe Kontraste für Abwechslung – denn das Innere des Netbooks ist grau, während die Tasten weiß herausstrahlen. Unnütze Schnörkel oder andere störende Elemente gibt es nicht, stattdessen eine verhältnismäßig große QWERTZ-Tastatur, auf der es sich – für ein Netbook – hervorragend tippen lässt. Vielschreiber, die auf der Suche nach einem portablen Zweitnotebook sind, sollten sich das X110 unbedingt näher ansehen. Dafür sind das Touchpad und die zugehörigen Maustasten relativ klein geraten. Noch dazu sind an den Rändern des Touchpads keine Markierungen zum Scrollen angebracht – es erfordert einige Übung, den Finger an der richtigen Stelle abzusetzen.

Was Anschlüsse angeht, unterscheidet sich LGs Netbook kaum von der Konkurrenz. Wie fast üblich verfügt es über drei USB-Schnittstellen, einen SD-Kartenleser, einen Netzwerkanschluss sowie Klinkenbuchsen für Mikro und Lautsprecher. Die meisten der Buchsen sitzen auf der rechten Seite, während der integrierte Lüfter auf der linken Seite viel heiße Luft aus dem kleinen Kasten pustet. Die zwei Lautsprecher befinden sich auf der Unterseite. Das ist etwas nervig, denn wenn das X110 nicht auf dem Tisch, sondern auf der Hose steht, schluckt die Kleidung den Schall – man sollte unterwegs also immer an seine Kopfhörer denken. In öffentlichen Verkehrsmitteln auch aus Nächstenliebe gegenüber den Mitreisenden.

Ausstattung

Über das integrierte WLAN nach 802.11b/g surft man zu Hause, bei Freunden oder beim Starbucks um die Ecke. Dank Bluetooth ist auch das Übertragen von Klingeltönen ans Handy möglich – oder gleich das Surfen über das Handy.

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