Henry Ford hat angeblich einmal im Scherz gesagt, dass sein „Modell T“ in jeder beliebigen Farbe erhältlich sei, sofern es sich dabei um Schwarz handle. Doch in Wirklichkeit gab es das erst fließbandgefertige Auto auch in anderen Farben. Die Hersteller von Fernsehern scheinen dagegen beschlossen zu haben, ihre Modelle alle in der gleichen Farbe anzubieten. So sind, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen wie dem von Samsung angebotenen Farbton „Rose Black“ und von den bunteren Varianten mancher kleinerer Fernseher, wirklich alle TV-Modelle schwarz.

Sony will das ändern und zielt mit seinem 40 Zoll großen LCD-TV KDL-40E4000 auf all diejenigen ab, die es leid sind, einen riesigen schwarzen Kasten in ihrem Wohnzimmer stehen zu haben. Dieses Gerät hebt sich mit seinem weißen Rahmen mit schwarzer Fassung klar von der Konkurrenz ab. Wir haben getestet, was der Bravia-Fernseher neben seiner außergewöhnlichen Optik zu bieten hat.

Design

Was das Aussehen des Sony Bravia KDL-40E4000 so besonders macht, ist sein bereits erwähnter weißer Bildschirm-Rahmen. Eine äußere schwarze Einfassung betont den hellen Displayrand in gelungener Weise. Mittig an der Unterkante prangt das von hinten beleuchtete Sony-Logo. Das wirkt zwar etwas aufdringlich, das Leuchten ist aber abschaltbar.

Abgesehen davon ist die Front des Geräts recht einfach gehalten, so dass nichts die ungewöhnliche Optik stört. Unten im Rahmen ist zwar bei genauem Hinsehen ein Lautsprechergrill zu erkennen, der aber kaum auffällt.

An der Rückseite sitzen zwei HDMI-Eingänge. Ein weiterer findet sich an der Seite. Bei einem modernen Fernseher dieser Größenordnung hätte Sony aber mindestens vier solcher Eingänge integrieren müssen, denn schließlich setzt sich HDMI immer mehr durch. Außerdem verbaut der Hersteller zwei Scart-Buchsen, Component-Video– und VGA-Eingänge sowie einen optischen Audio-Ausgang zum Anschließen eines Mehrkanal-Lautsprechersystems.

Die Fernbedienung ist ebenfalls in Weiß gehalten, was perfekt zum TV-Gerät passt. Dank weniger Tasten ist sie auch für Technik-Laien sehr einfach zu bedienen.

Ausstattung

Sony baut nicht mehr nur in die Playstation sein XrossMediaBar-Menü (XMB) ein. Auch die Bravia-Fernseher haben diese Funktion nun an Bord. Wer schon einmal die Benutzeroberfläche der Playstation 3 gesehen hat, kennt das Konzept: Das Menü besteht aus einer horizontalen und einer vertikalen Achse. Auf der horizontalen ordnet der Hersteller Punkte wie digitale und analoge Kanäle sowie Einstellungen und Eingänge an. Die vertikale bietet kontextabhängige Unteroptionen. Wer also in der horizontalen Reihe die Option digitale Kanäle auswählt, erhält auf der vertikalen alle verfügbaren Sender. Beim Menüpunkt Einstellungen auf der horizontalen Achse zeigt die XrossMediaBar auf der vertikalen alle Unteroptionen an. Trotz der umständlichen Bezeichnung handelt es sich also um eine durchaus nützliche Funktion, die vor allem für Übersicht sorgt.

Auch eine Option zur 24-Hz-Bildwiedergabe von Blu-ray-Filmen findet sich im Menü. Da die meisten Kinofilme auf Blu-ray-Discs mit 24 Bildern pro Sekunde vorliegen, sorgt die Funktion für ein flüssigeres und packenderes HD-Erlebnis. Der Bravia KDL-40E4000 beherrscht aber nicht nur die 24-Hz-Wiedergabe, er löst auch Full-HD-1080p nativ auf. Dadurch gehören Qualitätsverluste bei Blu-ray-Filmen oder PS3-Spielen der Vergangenheit an.

Wie bereits erwähnt, eignet sich der LCD-Fernseher auch als digitaler Bilderrahmen. Sony verbaut einen USB-Port zum Anstecken von Speichersticks. Darauf speichern Anwender ihre Fotos, die der Bravia-TV auf Wunsch sogar mittels vorinstallierter Bildbearbeitungssoftware optimiert.

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