Samsung etabliert sich allmählich auf dem Camcordermarkt. Nach dem HMX10 bringt Samsung nun seinen zweiten HD-Camcorder. Der Neue sieht elegant aus und nimmt endlich auch in 1920 mal 1080 Pixeln auf. Aber kann es das rund 560 Euro teure Modell mit etablierten Herstellern wie Canon oder Sony aufnehmen?

Design

Für einen derart intelligenten Camcorder ist der Samsung extrem kompakt. Durch sein für die Größe recht hohes Gewicht wirkt er sehr solide. Der USB-Port verbirgt sich hinter einer Schiebeabdeckung, Akku sowie SD-Kartenslot sind durch eine Klappe geschützt. Dass der Hersteller auf wabbelige Gummiabdeckungen verzichtet, verstärkt den hochwertigen Eindruck.

Die mitgelieferte Dockingstation bietet einen zweiten USB- sowie einen HDMI-Anschluss. Wer seine Videos beispielsweise bei Freunden auf einem HDTV-Fernseher ansehen will, muss die Station mitschleppen. Aber das Design ist recht pfiffig: Der Camcorder sitzt geneigt in der Dockingstation. So stellt man diese bei ausgeklapptem Display auf den Tisch und guckt seine Videos an. Im Lieferumfang befindet sich leider kein HDMI-Kabel.

Samsung HMX20C in der Docking-Station
So sitzt der Samsung HMX20C in der mitgelieferten Docking-Station. Sie ermöglicht den Anschluss des Camcorders an Fernseher oder Projektoren via HDMI-Kabel.

Die Bedienelemente könnten kaum einfacher sein: Die Knöpfe zum Einschalten, Aufnehmen und Zoomen befinden sich an der Rückseite. Letztere sind zusätzlich auch noch einmal auf der Bildschirmeinfassung vorhanden. Leider reagiert der Zoom jedoch viel zu schnell und ist somit nur schwer kontrollierbar.

Eine Modus-Taste schaltet zwischen Wiedergabe, Video- und Fotoaufnahme um. Eine LED zeigt an, in welchem Modus sich die Kamera gerade befindet. Weiter oben sitzt ein Foto-Auslöser. Ebenfalls auf der Bildschirmeinfassung gibt es eine Menütaste für den Schnellzugriff auf die gängigsten Einstellungen. Eine mit „iCHECK“ bezeichnete Taste erlaubt es, den Status von Akku und Speicherkarte zu überprüfen, während der Camcorder ausgeschaltet bleibt.

Der Grund für diese spartanische Ausstattung an Bedienelementen ist, dass der HMX20C über einen Touchscreen verfügt. Es handelt sich um ein 69 Millimeter (2,7 Zoll) großes Display. Mittels Schiebereglern auf dem Bildschirm nimmt der Kameramann verschiedene Einstellungen vor, etwa die Belichtungszeit. Leider ist es erforderlich, auf die Enden der Schieber zu tippen, statt diese direkt mit dem Finger zu verschieben.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Samsung VP-HMX20C: Zeitlupen-Camcorder für 250 Bilder pro Sekunde

  • Am 21. Juli 2011 um 15:12 von Helmut.Fisahn@fa-5102.fin-nrw.de

    Camcorder
    Hallo Anja, nee, du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Eher muss ich mich für Elmar entschuldigen. Er scheint ein typischer Widder zu sein.. Beide Mannschaften hatten gestern vor Beginn der neuen Saison Aussprachen..
    Jetzt zum Camcorder. Ich habe mich kundig gemacht aber stell mir vor, dass gerade die Zeitlupenfunktion sowohl beim Volleyball als auch beim Turnen aufschlussreich und zielführend bei Haltungskorrekturen und Bewegungsabläufen ist.
    Ich will nicht der Kostentreiber sein, ich befürchte aber, dass man ohne die Funktion nicht viel weiter kommt.
    Was meinst du??
    Lieben Gruß,
    Helmut
    Ps. den Tipp mit der Funkausstellung sollten wir aber beherzigen.
    Der Samsung Camcorder reicht m. E. für unsere Zwecke aus.

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