Superflache Mini-Digitalkameras mit großem Display im Vergleich: mindestens 3 Zoll

Edles Smartphone in der Hosentasche, Mini-Netbook in der Hand- oder Aktentasche und ein stylischer MP3-Player in der Jacke. Das ist oft nur ein Ausschnitt der High-Tech-Ausrüstung, mit der wir uns heutzutage ständig umgeben. Dazu passt natürlich keine klobige, unförmige Digicam. Viele Megapixel, superflach und großes Display: So sieht die Kompaktkamera von heute aus.

Seit der ersten Digitalkamera für den Consumer-Markt, der Casio QV-10, hat sich auch in diesem Segment einiges getan. Nicht nur die Auflösung, damals 320 mal 240 Pixel, wirkt heutzutage antiquiert. Statt damals rund 1000 DM kosten Billig-Knipsen mit vergleichsweise astronomischen Auflösungen gerade mal noch 30 Euro. Auch das Format hat sich gewandelt: Der 0,25-Megapixel-QV-10 mit rund 13 mal 6,5 mal 4 Zentimetern steht heute beispielsweise eine 9,4 mal 5,7 mal 1,5 Zentimeter große Sony T77 mit einem 10-Megapixel-Bildsensor gegenüber.

Inzwischen gibt es eine Handvoll digitaler Kameras, die mindestens über ein 3-Zoll-Display verfügen und keine zwei Zentimeter mehr dick sind. Nur 120 Euro kostet der günstigste Vertreter in der Kategorie der Superflachen mit großem Display. Das teuerste Modell ist die T700 von Sony mit einem Ladenpreis von rund 250 Euro. CNET.de stellt die insgesamt acht Kandidaten kurz vor und erklärt, worin die Unterschiede liegen.

Hochauflösende Bilder

Die Samsung NV100 HD schafft satte 14,1 Megapixel. Direkt dahinter steht die V1253 von Kodak mit 12,1 Megapixeln. Je höher die Auflösung einer Kamera, desto größere Ausdrucke der Bilder sind möglich und desto mehr Freiheiten haben Hobbyfotografen später bei der Wahl des tatsächlich verwendeten Ausschnitts.

Als einzige Kandidaten im Feld nehmen die NV100 HD und V1253 Videos mit 1280 mal 720 Pixeln auf. So gelingen durchaus brauchbare Urlaubsfilmchen, die auch auf einem großen Fernseher oder einem Projektor noch schön anzusehen sind. Bei der Samsung sorgt ein optischer Bildstabilisator für verwacklungsärmere Aufnahmen.

Für rauscharme Aufnahmen sind bei diesen beiden Modellen die mit 1/1,72 Zoll großzügig dimensionierten Bildsensoren zuständig. Allerdings muss auch der Geldbeutel etwas größer dimensioniert sein: Die beiden Modelle schlagen mit rund 235 respektive 225 Euro zu Buche.

Superschlank auch nach den Feiertagen

Die Winzlinge in unserem Vergleich sind die Modelle T77 und T700 von Sony. Mit ihren Abmessungen von etwa 9,5 mal 5,5 mal 1,5 Zentimetern finden sie schon fast in einer Zigarettenschachtel Platz. Die T700 verfügt über ein 3,5 Zoll großes und knapp eine Million Pixel darstellendes Display. Damit steht sie einsam an der Spitze – die Konkurrenz schafft maximal 3,1 Zoll und die halbe Auflösung. Allerdings wirkt sich das auch auf die Anschaffungskosten aus. 250 Euro sind ein stolzer Preis.

Die technischen Daten der T77 sind mit denen der T700 praktisch identisch. Lediglich im Display unterscheiden sie sich. Sowohl Diagonale als auch Auflösung fallen geringer aus. Dafür kostet die abgespeckte Variante rund 60 Euro weniger und ist etwa einen Millimeter schlanker. Beide Modelle kommen praktisch ohne mechanische Tasten und verfügen über einen Touchscreen.

Leider liegt die maximale Belichtungszeit beider Sony-Kameras lediglich bei einer Viertelsekunde. Nachtaufnahmen von Objekten, die sich außerhalb der Blitzreichweite befinden, sind mit diesen Digicams also praktisch nicht möglich.

Der 3,5 Zoll große Touchscreen der T700 lässt keinen Platz für mechanische Tasten auf der Rückseite.

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