Die billigsten Blu-ray-Player: fünf Geräte von 145 bis 200 Euro

Vor etwa einem Jahr waren Blu-ray-Player noch derart teuer, dass sich nur die wenigsten eines der HD-Abspielgeräte leisten konnten. Doch heute ist das anders: Zwar kosten die Player bei Mediamarkt und Co. immer noch ein kleines Vermögen, wer aber im Internet Preise vergleicht, findet bereits fünf Geräte für weniger als 200 Euro.

Wer sich zu Weihnachten einen neuen Fernseher geleistet hat, dessen Wohnzimmer ziert nun vermutlich ein Flachbild-Gerät mit HD-Auflösung. Schließlich kosten Modelle mit der hohen Auflösung nicht viel mehr als gleich große SD-Geräte. Allerdings nützt die hohe Auflösung alleine kaum etwas. Die deutschen Fernsehanstalten strahlen ihr TV-Programm schließlich noch in SD aus. Zwar skalieren moderne Fernseher das Signal auf Full-HD hoch, trotzdem reicht die Bildqualität bei weitem nicht an echtes HD-Videomaterial heran.

Und auch moderne DVD-Player bringen nichts. Zwar skalieren sie ebenfalls hoch, echte HD-Qualität erreichen sie aber auch nicht. Wer also in echten High-Definition-Filmgenuss kommen möchte, benötigt einen Blu-ray-Player. Da gibt es nur ein Problem: Bei Elektronikmärkten wie Mediamarkt oder Saturn sind die Abspielgeräte alles andere als billig. Trotzdem muss ein Blu-ray-Player nicht unbedingt teuer sein. Mit Hilfe von Internet-Preisvergleichsdiensten kommen Schnäppchenjäger schon ab 145 Euro zu Blu-ray-Genuss. Wir haben fünf Player für weniger als 200 Euro unter die Lupe genommen und erklären, worauf Käufer unbedingt achten sollten.

Die wichtigsten Features im Überblick

Egal wie günstig ein Blu-ray-Player ist, einige Funktionen dürfen auf keinen Fall fehlen. Die wohl wichtigste ist die HDMI-Schnittstelle. Sie überträgt das HD-Bildmaterial sowie das Tonsignal digital und verschlüsselt zum Fernseher. Allerdings ist HDMI nicht gleich HDMI. Es gibt verschiedene Versionen der Schnittstelle. Mindestens sollten moderne Geräte HDMI 1.3 unterstützen. Diese Version überträgt 10,2 GByte pro Sekunde und bietet so eine bessere Bildübermittlung und 8-Kanal-HD-Audio.


Das Wichtigste an einem Blu-ray-Player ist die HDMI-Schnittstelle. Sie garantiert die verlustfreie Bild- und Tonübertragung zum Fernseher.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das unterstützte Blu-ray-Profil. Ein Blu-ray-Player sollte heute mindestens das Profil 1.1 unterstützen. Es schreibt 256 MByte internen Gerätespeicher und einen zweiten Videodekoder für die Bild-im-Bild-Funktion vor. Blu-ray-Medien, die auf diesem Profil basieren, sind mit dem BonusView-Logo gekennzeichnet. Am besten sind Player, die das im Januar 2008 eingeführte Profil 2.0 beherrschen. Sie kommen mit Netzwerkanschluss und BD-Live-Unterstützung. Bei BD-Live-Medien holt sich das Abspielgerät zusätzliche Informationen zum Laufenden Film aus dem Internet.

Audiophile Zeitgenossen sollten außerdem darauf achten, dass ihr Wunsch-Gerät auch die neuen High-Definition-Audioformate – DTS HD und Dolby TrueHD – dekodieren oder als Bitstream über einen digitalen Ausgang ausgeben kann. Sie speichern das Tonsignal vollkommen verlustfrei und mit bis zu acht Kanälen.

Sony BDP-S300: billiger geht es nicht

Der Blu-ray-Player BDP-S300 von Sony ist das günstigste Gerät auf dem Markt. Mit einem Preis von 145 Euro bewegt es sich schon fast in den Preisgefilden von besseren DVD-Playern.


Der BDP-S300 von Sony ist mit einem Preis von rund 145 Euro der günstigste Player auf dem Markt.

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