Die inMotion-Serie von Altec Lansing tritt schon relativ lange mit Lautsprechersystemen für den iPod an. Und sie schlägt sich im Kampf gegen die Konkurrenz recht wacker. Das Urmodell der iM-Reihe war eines der ersten kompakten Lautsprechersysteme für den schmalen Geldbeutel. Es konnte schon damals sowohl mit seinem Klang wie auch einem innovativem Design überzeugen. In der Folge wurde das iM7 mit seinem futuristischem Ghettoblaster-Design zum wohl bekanntesten Produkt des Herstellers.

Vor nicht allzu langer Zeit überraschte dann das iM500-System mit einem erstaunlich flachen Gehäuse, passend zum iPod Nano. Für den Einsatz außerhalb der eigenen vier Wände vorteilhafter erschien das etwas robuster wirkende Modell iM9. Angesichts dieser Unternehmensgeschichte kann kaum ein anderer Anbieter mit Altec Lansings Erfahrung in puncto Design und Klangqualität bei kompakten iPod-Lautsprechersystemen mithalten. Das iM600, das bereits ab 100 Euro erhältlich ist, bildet da keine Ausnahme.

Design

Mit seinen Abmessungen von 15,2 mal 28,3 mal 4,3 Zentimetern bringt dieses Lautsprechersystem eine erstaunliche Klangfülle auf kleinstem Raum unter. Es fällt zwar etwas größer aus als das iM500, das Grunddesign wirkt jedoch nahezu identisch. Über eine Sprungfedertaste in der Mitte der Vorderseite klappt der Standsockel des Geräts heraus. Dieser behergergt vorne die Docking-Station, den Einschalter und die Lautstärkeregler. Hinten liegen die USB-, Audio- und Netzanschlüsse.

Auf der Geräteoberseite befinden sich drei gummierte Tasten. Eine davon steuert die Track-Auswahl. Sie dient im Radiomodus auch für den Sendersuchlauf. Die zweite ermöglicht das Einstellen der Audioquelle – iPod, Radio oder Audio-Eingang. Eine weitere, mit SFX gekennzeichnete Taste aktiviert die Erweiterungsfunktion des Stereomodus. Auf der rechten Seite ist eine beliebig drehbare Teleskopantenne untergebracht.

Auch eine kleine Fernbedienung gibt es im Lieferumfang des iM600. Damit lassen sich die wichtigsten Funktionen steuern. Außerdem verfügt sie über vier Speichertasten für bevorzugte Radiosender. Da die gespeicherten Sender nur über die Fernbedienung abrufbar sind, sollte sie auch besser nicht verloren gehen. Praktischerweise gibt es auf der Geräterückseite ein kleines Aufbewahrungsfach. Leider ist es aber nicht möglich, mit der Fernbedienung durch die iPod-Menüs zu blättern. Die Navigation durch Playlists, Podcasts und Shuffle-Modi funktioniert daher nur direkt über den Apple-Player.

Funktionen

Wirkliche Konkurrenz gibt es für das iM600 nur im Hochpreisbereich. Das dreimal so teure Bose Sounddock und das Klipsch iGroove zeigen ähnliche Leistungen. Beide Systeme bieten ebenfalls hervorragenden Klang auf kleinstem Raum. Doch das iM600 kann zusätzlich mit einem Videoausgang, einem Subwoofer-Anschluss und einem USB-Port aufwarten. Letzterer sorgt dafür, dass sich der iPod mit dem PC synchronisieren lässt, während er angedockt ist. Hinzu kommt, dass das Gerät dank des digitalen UKW-Tuners und des separaten Audio-Eingangs auch dann nutzbar bleibt, wenn sich die Anschlüsse des iPod wieder einmal ändern sollten.

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