Der Canon HG20 ist ein herausragender HD-Camcorder. Er lässt sich auf Anhieb leicht bedienen und sieht dabei auch noch gut aus. Somit unterscheidet er sich kaum vom HF 11. Allerdings zeichnet er anders als sein Cousin auf Festplatte anstatt auf Flashspeicher auf. In Sachen Performance zieht er mit Sonys Handycam HDR-SR11 mühelos gleich.

Unterm Strich kommt es aber letztlich darauf an, ob Flashspeicher oder eine Festplatte als Speichermedium bevorzugt wird. Sollte die Entscheidung auf Ersteres fallen, liegt der Preis freilich ein wenig höher. Der Unterschied fällt im Online-Handel mal mehr und mal weniger stark aus. Es lohnt sich also, bei verschiedenen Anbietern herumzustöbern.

Design

Abgesehen von der Speicherkapazität machen sich beim Vergleich der beiden Modelle HG20 und HF11 Größe und Gewicht bemerkbar. Der HF11 wirkt mit 6,4 mal 7,3 mal 12,9 Zentimetern und einem Gewicht von knapp 430 Gramm kompakter und leichter als der HG20 mit seinen Abmessungen von 8,0 mal 7,7 mal 13,8 Zentimetern bei fast 500 Gramm.

An der Position der Tasten sowie der Ein- und Ausgänge hat Sony nur minimale Änderungen vorgenommen. Das Einstellrad, mit dem der Benutzer zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus hin- und herschalten kann, sitzt beim HG20 auf der Kamerarückseite und beim HF11 seitlich. Doch die Einstelltasten und -räder sind bei beiden groß genug und einfach zu bedienen.

Im Gegensatz zum HF11 sitzt das Einstellrad beim HG20 auf der Rückseite des Camcorders.

Auf der Umrandung des mit 2,7 Zoll eher kleinen LCD-Bildschirms befinden sich ein Fünfwege-Joystick sowie eine Funktionstaste für häufig benötigte Aufnahmeeinstellungen. Die Bedienelemente neben dem Display lassen es bisweilen schwierig werden, Änderungen an den Einstellungen vorzunehmen, ohne dabei das Bild zu verwackeln. Außerdem kann das manuelle Fokussieren mit dem Joystick ziemlich mühsam sein – trotz Fokus-Unterstützung durch eine Zoom-Ansicht.

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