Der Sony Bravia KDL-46Z4500 erhielt auf CNET.de unlängst wirklich gute Bewertungen. Lediglich sein Preis wirkt ein wenig abschreckend. Deshalb soll sich jetzt der – für einen 52-Zoll-Fernseher – wirklich günstige KDL-52W4500 im Test beweisen. Falls er hinsichtlich der Qualität mit dem 46Z4500 in etwa mithält, gibt es angesichts seines deutlich niedrigeren Preises pro Zoll nichts zu meckern.

Der 52W4500 ist momentan für etwa 1850 Euro zu haben. Er ist also nur rund 350 Euro teurer als sein weit kleinerer Stallgefährte.

Stärken

Der 52W4500 präsentiert sich in einem tollen Design. Bei Sony-Geräten überrascht das aber nicht. Entlang des unteren Bildschirmrands verläuft ein offener Schlitz, der jedem Betrachter sofort ins Auge sticht. Außerdem macht der Bravia den Eindruck, als hätte Sony auch bei diesem Modell wieder auf eine gute Verarbeitung Wert gelegt.

Bei den Anschlussmöglichkeiten bietet der 52W4500 mit jeder Menge Multimedia-Buchsen ebenfalls Grund zur guten Laune. Dazu gehört zum Beispiel ein Ethernet-Anschluss, über den Käufer einen Rechner an den Fernseher anschließen können. Dann klappt das Streaming von JPEG- oder MP3-Dateien. Außerdem ist ein USB-Port vorhanden. Damit ist es möglich, die gleichen Dateiformate auch von USB-Speichergeräten aus abzuspielen. Zusätzlich gibt sogar noch einen Digital Media Port. Mit Hilfe eines passenden (optionalen) Adapters schließen Anwender dort tragbare Mediaplayer an und empfangen AV-Dateien vom Fernseher.

Der 52W4500 trumpft zwar nicht wie die Modelle der Z4500-Serie mit 200 Hz auf, Sony stattet ihn aber immerhin mit der MotionFlow-100-Hz-Engine aus. Das heißt, die Bildwiederholrate ist doppelt so hoch wie bei Standard-PAL. Das System fügt neue Einzelbilder ein, um die Lücken zwischen den originalen Einzelbildern einer Quelle zu füllen. Das dient dazu, Bewegungsunschärfen zu reduzieren. Außerdem sorgt es für eine höhere Klarheit und Detailschärfe, als das bei LCD-Fernsehern normalerweise möglich ist.

Über die Onscreen-Menüs des 52W4500 steuern Käufer zahlreiche Funktionen und Feinjustierungen. Playstation-3-Besitzer werden sich gleich mit dem übersichtlichen XrossMedia-Bar-Menü mit seinem praktischen Doppelachsen-Aufbau zurechtfinden.

Was die Bildqualität des 52W4500 anbelangt, so ist der Begriff „spektakulär“ durchaus angebracht. Die Helligkeit des Bildschirms beispielsweise ist grandios. Und das, obwohl die Messlatte bei LCDs sowieso recht hoch liegt. Aufgrund dieser enormen Helligkeit präsentiert der Bildschirm Farben, die so lebendig und dynamisch wirken, dass die meisten großen LCDs vor Neid im wahrsten Sinn des Wortes erblassen.

Die Farben sind aber nicht nur ausdrucksstark. Sie fallen zumeist auch noch beeindruckend natürlich aus. Das verdanken sie einem äußerst sanften Farbverlauf und einer ungewöhnlich umfangreichen Farbskala.

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